1931 schlossen sich einige Mitglieder der Christlichen Gemeinschaft Velbert zusammen, um das Thema „Außenmission“ aufzugreifen. Der damalige Gemeindeleiter, Otto Karrenberg, wurde durch seinen Vetter, der in der Missionsarbeit tätig war, angeregt, selbst auch in die Außenmission zu gehen. Aber Gott zeigte ihm, dass er von Deutschland aus sich um die Ausbildung und Versorgung von Missionaren kümmern sollte.
Um die Unterstützung der Missionare besser verwirklichen zu können, machten sich zwei Mitglieder seiner Gemeinde daran, in verschiedenen Pfingstgemeinden im Siegerland, in Hessen und Baden-Württemberg weitere Unterstützung zu finden. Schließlich folgte dann im Jahr 1931 - unter viel Gebet und Vertrauen auf Gott - die Gründung des Bundes der "Vereinigten Missionsfreunde e.V." (VMF) mit dem damaligen Sitz in Velbert.
Aus den Niederlanden erhielt der neu gegründete Verein weitere Unterstützung: Missionar Klaver und die Missionarinnen Scharten, Ross und Baker. Missionarin Scharten hatte bereits China-Erfahrungen. Der Auftrag Jesu "Geht hin in alle Welt..." wurde von ihnen als ein ganz persönliches Rufen Gottes verstanden und befolgt. Ihr Herz war erfüllt mit viel Liebe und Hingabe für eine Arbeit in China.
In Likiang, der damaligen Provinz Yünan, entstand das erste Missionszentrum. Menschen aus den Stämmen der Lisu und der Nahsi kamen zum Glauben an Jesus Christus. Den damaligen Berichten zufolge verbreiteten diese das Christentum bis nach Tibet. Leider verstarb Missionar Schürmann nach kurzer Zeit. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde der Missionsarbeit in China ein Ende gesetzt.
Nachfolger des Velberter Vorstandes wurden 1950 Ernst Michel, Franz Staats und Emil Wähler aus den Siegerländer Gemeinden. Dadurch wechselte der Missionssitz nach Weidenau. 1972 wurde der Sitz unter dem Vorsitz von Albert Sänger nach Freudenberg verlegt und seit 1999 leitet Ernst-Dietrich Osthof den Missionsverein mit Sitz in Freiburg/Breisgau.

- Seit 1999 liegt die Leitung der Mission in den Händen von Ernst-Dietrich Osthof (Vorsteher),

- Bertram Müller (Schriftführer) und

- Berthold Schmidt (Kassenwart)


