Kamerun

Flagge Kamerun

In Kamerun entstanden in den letzten 50 Jahren Bibelschulen und viele Gemeinden, die wiederum ihrer Bevölkerung dienen, indem sie Kindergärten und Schulen betreiben, um dem großen Bevölkerungsanteil der jungen Menschen gute Zukunftsperspektiven zu geben. Außerdem wurden teilweise in entlegenen Gebieten Krankenstationen und auch größere Kliniken errichtet, um die medizinische Versorgung der armen Bevölkerung voran zu bringen.

Die Missionsarbeit läuft inzwischen unter dem Namen "Full Gospel Mission" und wird von Kamerunern geleitet. In den letzten 50 Jahren entstanden über 800 Gemeinden. Die Arbeit wächst stetig und erreicht inzwischen die Nachbarländer.

Landesporträt Kamerun

Kamerun gilt als eines der vielseitigsten Länder Afrikas und wird als "Afrika im Kleinen" betitelt. 1884 wurde Kamerun deutsche Kolonie. Nach Ende des Ersten Weltkriegs ging Kamerun dann offiziell an Großbritannien und Frankreich, bis es 1960/61 die Unabhängigkeit erlangte.
Auf einer Fläche von 475.442 km² (Deutschland: 357.111,91 km²) leben etwa 19 Millionen Kameruner, die sich in 286 ethnische Gruppen untergliedern lassen. Die Anzahl der gesprochenen Sprachen ist kaum überschaubar. Als Amtssprache werden Französisch (Norden und Osten) und Englisch (Südwesten) gebraucht.

Vor allem die großen Städte des Landes, Duala und Yaoundé (Hauptstadt), ziehen die junge Bevölkerung an. Menschenarm sind besonders die Mitte des Landes und der tropische Südosten. Das durchschnittliche Jahreseinkommen pro Einwohner beträgt ca. 780 Euro.

Bei einer stark wachsenden Bevölkerung sind besonders Kindersterblichkeit, HIV und Bildung zentrale Themen. So stirbt eine von hundert Müttern bei der Entbindung und fast jedes zehnte Kind erlebt den ersten Geburtstag nicht. Etwa jeder 17. Erwachsene ist mit HIV infiziert. Trotz Schulpflicht und kostenlosem Primarschulbesuch sind 25 Prozent der Menschen Analphabeten.

In Kamerun werden rund 50% der Bevölkerung dem christlichen Glauben zugeordnet. Besonders im Norden des Landes dominiert jedoch der Islam.

Missionsgeschichte Kamerun

1961 wurde durch Werner und Helga Knorr die Missionsarbeit in Kamerun begonnen. Sie arbeiten auch heute noch in der Leitung der Bibelschule Bamenda (Kamerun). Die Arbeit hat sich zwischenzeitlich sehr ausgeweitet. Sie umfasst heute mehrere Missionsstationen, Bibelschulen und Krankenstationen, sowie über 500 Gemeinden. Diese werden hauptsächlich von einheimischen Pastoren geleitet. Sie ist unter dem Namen "Full Gospel Mission Cameron" bei der Regierung registriert.

Siegfried und Doris Schaible gründeten Anfang der 70er Jahre eine Hauswirtschaftsschule und eine umfangreiche Literaturarbeit.

50 Jahre Full Gospel Mission