VMF-Frauenfreizeiten

VMF–Frauenfreizeit in Zavelstein 09.–11.10.2020

mit dem Thema

Hoffnung trägt – Hoffnungsträger sein

in einer besonderen Zeit. Besondere Zeiten sind für Jesus kein Problem. Auf ihn setzten wir unsere Hoffnungen, die nicht enttäuscht wurden. Er ist auch in besonderen Zeiten derselbe bis in alle Ewigkeit. Er war unter uns mit seiner Liebe, Wertschätzung und Auferbauung durch sein Wort. Er nahm uns mit hinein in sein Wesen durch Weissagungen, Bilder und Visionen. So erlebten wir besondere Zeiten mit Jesus.

Natürlich durfte die persönliche Zeugniszeit, wie immer nur "frisch gepresst", nicht fehlen, mit anschließendem Gebet in Zweiergruppen. In dieser "kleinen Zelle" war Gottes Zuspruch ebenfalls zu erleben. Ja, Jesus, meine Hoffnung, lebt.

Der Andachtsraum wurde bereichert mit einem wunderbar gestalteten Tisch (s.Bild), welcher unsere Hoffnung in Jesus darstellt. Wer den Weg (weißes Tuch) mit Jesus geht, am Glauben (Kreuz) festhält, Hindernisse (Steine) überwindet, wird von Gott mit dem Siegeskranz (Krone), dem ewigen Leben, gekrönt. (übers Kreuz zur Krone; frei nach Jakobus 1,12). Die teilnehmenden Frauen konnten dann ihre Namen am Ende des Weges finden und mitnehmen.

Damit der Weg mit Jesus allen Menschen bekannt wird, sind wir als Christen gefordert, diesen Hoffnungsweg verlorenen Menschen zu zeigen, damit sie Jesus den Retter kennen und lieben lernen. Der Auftrag Jesus, Menschen in die Nachfolge Jesus zu rufen, (Hoffnungsträger zu sein) gilt aktuell uns heute. Die Krone des Lebens hat Gott allen versprochen, die ihn lieben.

Mein ganz besonderer Dank gilt Jesus, und allen Frauen die da waren. Ohne euch wäre es nicht das Wochenende geworden, welches es war.

In der Hoffnung auf die nächste Freizeit in Braunfels vom 26. bis 28. März 2021, darf ich schon jetzt alle Frauen einladen.

Eines ist sicher: Wo Du bist, da ist Jesus.

Friedhilde Epah

VMF–Frauenfreizeit in Wildberg 11.–13.10.2019

Wir reisten am Freitag an und die Begrüßung aller Teilnehmerinnen war soooo herzlich!

Mein Herz war voller Freude, meine "Mädels" wiederzusehen. Das Thema der Freizeit war: "Mit GOTT gerüstet durchs Leben!" GOTT rüstet uns aus, damit wir den Anfeindungen und Anfechtungen widerstehen können, gestärkt werden und mit dem Versprechen, daß GOTT uns mit Kraft und Weisheit erfüllt.

Beeindruckt und mit Dank hörten wir einige bewegende Zeugniße. GOTT tut Wunder und ist in den Schwachen mächtig! ER schenkt Gnade und Veränderung! Mein Zeugnis soll Mut machen, Zeugnis zu geben. Zeugnis darüber, was GOTT aus Deinem Leben gemacht hat. Auch wenn es schwerfällt, aber GOTT segnet jeden auf eine ganz besondere Weise, wenn wir GOTT mit unserem Zeugnis loben, preisen und IHM die Ehre geben.

Das ist Gottesdienst, denn dadurch beweisen wir GOTT unsere Dankbarkeit. Ein Dienst, um anderen Menschen zu helfen. GOTT läßt uns in unserem Leben viele Dinge erleben und durchleben, die für uns manchmal sehr schwer zu ertragen sind. Doch GOTT schenkt uns, wenn wir IHM ganz und gar vertrauen, die nötige Kraft dazu, die Probleme zu bewältigen. ER mutet uns nur so schwere Probleme zu, wie wir in der Lage sind, diese zu bewältigen, solange wir GOTT mit einbeziehen. GOTT prägt auf diese Weise unseren Charakter. Probleme, in die wir GOTT nicht einbeziehen, sind ein Spielfeld für den Satan, der uns dadurch zu Fall bringen möchte. Handeln wir wie JESUS, so bestehen wir die Prüfung und prägen unseren Charakter. Unsere Aufgabe ist, JESUS immer ähnlicher zu werden. Es gelingt uns nicht immer, doch unser Streben danach sollte niemals aufhören.

Kein Problem ist größer oder kleiner, alle Probleme sind individuell und prägen jeden Menschen anders. Was wir daraus gelernt haben, sollen wir durch ein Zeugnis erzählen und GOTT damit die Ehre geben. Wir haben hier auf der Erde eine Aufgabe und ich empfehle jedem, das Buch von Rick Warren zu lesen: „Leben mit Vision – Wozu um alles in der Welt lebe ich?”

Ein sehr gutes Buch, das uns definitiv verändern wird. Ich bin zurzeit in dieser Veränderung. Nur Mut und seid bereit für eine Veränderung mit Segen als Garantie! Diene mit Herz, indem Du Zeugnis bist!

In manchen Gemeinden in China werden neue Gläubige mit den folgenden Worten in die Gemeinde aufgenommen: „JESUS hat jetzt ein neues Paar Augen, um damit zu sehen, neue Ohren, um damit zu hören, neue Hände, um damit zu helfen und ein neues Herz, um andere zu lieben!”

Der reife Christ hört auf zu fragen: „Wer erfüllt meine Bedürfniße?”, sondern beginnt zu fragen: „Welche Bedürfniße kann ich erfüllen?”

Wir sind nur dann lebendig, wenn wir anderen helfen. Wir wurden geheilt, um anderen zu helfen. Wir wurden gesegnet, um andere zu segnen. Wir wurden gerettet, um anderen zu dienen, nicht um herumzusitzen und auf den Himmel zu warten. Dazu bekommen wir die Rüstung GOTTES!

Da wir diesmal die Freizeit fast vor der eigenen Haustüre hatten, haben wir mit den Frauen, die von weiterher angereist sind, eine kleine Kennenlerntour in Nagold gemacht. Bei Sonnenschein war ein Besuch in der Eisdiele ein Pflichtprogramm und ein Spaziergang durch die Fußgängerzone und an der "Nagold" diente der Erholung und um ein paar Kalorien wieder loszuwerden.

Es war ein tolles Wochenende und ich freue mich wie jedes Mal auf die nächste Freizeit, damit ich meine "Mädels" wiedersehen kann.

Laß Dich ermutigen, Dich rechtzeitig für die nächste Frauen–Freizeit anzumelden, Du wirst es SICHER nicht bereuen! Doch Vorsicht: GOTTES Segen wirst Du spüren und sei gewiß, so wie Du zur Freizeit gehst, wirst Du nicht wieder nach Hause fahren!

Xenia Kübler, Mißionsgemeinde Pfalzgrafenweiler

VMF–Frauenfreizeit in Braunfels 29.–31.03.2019

Unsere Anreise aus dem Nord-Schwarzwald war diesmal verkehrsbedingt sehr zeitintensiv, doch die Zeit im Auto haben wir sinnvoll mit Gesprächen und viel Spaß gefüllt. Wir sind ja Frauen, die Zeit nie als Langeweile empfinden, sondern diese sinnvoll durch Gespräche ausfüllen können.

Bei der Ankunft bezogen wir unsere Zimmer und als alle eingetroffen waren, gab es ein großes liebevolles Hallo. Eine Dankbarkeit, sich wieder zu sehen. Es ist doch erstaunlich, ich bin nun das dritte Mal dabei und habe das Gefühl, schon ewig dabei zu sein. Wie schnell man doch zusammenwachsen kann! Das Gefühl der Verbundenheit und Herzlichkeit. Wir sind eine Familie und es ist immer traurig, nicht jedes Mal alle wiedersehen zu können.

An diesem Wochenende beschäftigten wir uns mit dem Thema Trümmer des Alltags. Ein herausforderndes Thema.
Jeder hat Trümmer des Alltags und diese können aber auch zum Segen sein. Denn Trümmer bedeuten nicht immer etwas Negatives. Trümmer können eine Hilfe für eine Umorientierung sein. Sicherlich sind viele Trümmer schmerzhaft, selbst meine Trümmer der Vergangenheit waren für mich äußerst schmerzhaft. Ich möchte diese auch kein zweites Mal durchleben.
Rückblickend sind mir die Trümmer aber zum Segen geworden. Ohne diese Trümmer wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin. Ich könnte dadurch ein Mensch voller Hass sein, doch ich danke meinem Schöpfer, dass er mich dadurch zu einem starken Menschen geformt hat. Ein Mensch, der gelernt hat, Trümmer zu schätzen. Viele denken, welcher Mensch kann Trümmer schätzen, vor allem diese heftigen Trümmer? Ich hätte allen Grund dazu, alle Menschen, die mir physische und psychische Gewalt angetan haben, zu hassen. Aber nein, ich muss ehrlich zugeben, dass ich statt zu hassen, die Schmerzen, die mir andere zugefügt haben, an Gott abgeben kann und das Richten IHM überlasse. Mir steht das Richten nicht zu, sondern nur allein meinem Gott. Ich habe Gott gebeten, mich von den Qualen der Trümmer zu befreien und er schenkte mir die Freiheit. Heute kann ich anderen Menschen, die Trümmer erfahren, eine gute Hilfe bei der Bewältigung der Trümmer sein. Kintsugi ist eine von langer Tradition geprägte japanische Methode, zerbrochene Keramik zu reparieren. Das Besondere: Kintsugi versucht nicht, die augenscheinlichen Makel der Reparatur zu verbergen, vielmehr stellt es diese durch die Verwendung von Gold– oder Silberpigmenten im Lack in den Vordergrund – und schafft so eine völlig neue Schönheit und Wertschätzung des ursprünglichen Objekts.

Personen in der Bibel hatten in ihrem Leben auch mit Trümmern im Alltag zu kämpfen. Diese Trümmer konnten eine Veränderung im Leben bewirken und somit zum Segen für einen selbst und für andere Menschen werden.

Besonders erfrischend waren die Anbetungslieder. Dabei spürte ich das Aufatmen des Herzens. Die innere und enge Beziehung zu Jesus gab mir Frieden ins Herz.

Abends in geselliger Runde, bei Knabbereien und allerlei Schleckereien wurden Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht.
Die Zimmer luden zum nötigen Schönheitsschlaf ein und das Haus verwöhnte uns mit reichhaltigem Frühstück, Mittag– und Abendessen.

Margret Meier, Pastorin i.R. hat uns am Samstag einen wundervollen Einblick in die Arbeit der Himmelsperlen international e.V. gegeben. Wer hier ein Herz für die Unterstützung hat, ist sehr herzlich eingeladen, sich auf der Webseite einzulesen und mitzuhelfen.
Unseren freien Nachmittag genossen wir in der herrlichen Natur, bei wundervollem sonnigem Wetter. Mehrere Gruppen wanderten zur Burg und trafen sich im „besten Kaffee Deutschlands“ zur geselligen Runde.

Wie immer war der Abschied sehr schmerzhaft… der nächste Termin vom Frauenwochenende steht schon fest im Kalender!
So Gott will, freue ich mich riesig über ein Wiedersehn mit meinen Lieben!

Es grüßt euch herzlichst,

Xenia Kübler, Missionsgemeinde Pfalzgrafenweiler

VMF–Frauenfreizeit in Zavelstein 05.–07.10.2018

Vorsicht! Solch ein Frauenwochenende verbirgt echte Gefahren, das muss sich jeder vorher im Klaren sein!
Wer an sich keine Veränderung wünscht, der darf niemals auf ein Frauenwochenende gehen… denn hier herrscht die Liebe Gottes!

Kaum bin ich in Zavelstein angekommen, überrollte mich eine Welle der Liebe, Herzlichkeit und ein: „Ach ich habe dich sooo vermisst!” Da sind alle Probleme und Sorgen des Alltages einfach erst einmal vergessen. Die Wiedersehensfreude ist einfach zu überwältigend und übermäßig groß bei über 40 Frauen….

Das Frauenwochenende stand unter dem Thema "Der Weinstock und die Reben". Interessant war die unterschiedliche Betrachtungsweise des Weinstockes und der Reben. Jedes Mal eine Faszination, warum Gott den Weinstock und die Reben als Sinnbild benutzt, um daran die Verbindung Gott–Jesus–Mensch zu erklären. Eine fachkundige Dokumentation über den Weinstock, die Reben und die Trauben verhalf den Sinn zu verstehen. Danach war klar, warum wir mit Jesus immer in Verbindung bleiben müssen, um Früchte bringen zu können und warum wir auch vom Weingärtner den Griff zur Schere über uns ergehen lassen müssen, um gute Frucht bringen zu können.

Die Gemeinschaft, die Gespräche, Anbetungslieder, die Gebete, eine Zeit, in der ich eine enge Beziehung zu Gott pflegte und sein Wirken und eine Veränderung in meinem Wesen spürte. Jesus veränderte mich. Eine Veränderung, die ich nicht in Worte fassen, aber sie dennoch kräftig spüren kann. Ich bekam eine Selbstsicherheit, die ich vorher noch nicht kannte, eine ganz neue Kraft.

Das Wetter lud uns zu einer kleinen Wanderung zu einer nahegelegenen Hütte in Bad Teinach ein, wo wir genüsslich Kaffee und Kuchen verzehrten und wieder Kraft für den gemütlichen Weg zurück zum Haus Felsengrund tanken konnten. Das Haus Felsengrund ist wirklich eine gute Adresse für ein Frauenwochenende, die liebevolle und reichhaltige Verpflegung haben wir alle in vollen Zügen genossen.

Der Abschied fiel uns allen wieder sehr schwer, wie innig sind doch diese Freundschaften!
Für mich war dieses wundervolle Wochenende wieder eine Bereicherung und freue mich, so Gott will, meine Lieben im Frühjahr zum nächsten Frauenwochenende wiederzusehen!

Bist du das nächste Mal wieder mit dabei? Oder überlegst du, das erste Mal zu kommen? Dann nur Mut, denn hier triffst du nur auf wahnsinnig viel Liebe!

Xenia Kübler – Pfalzgrafenweiler (Missionsgemeinde)

VMF–Frauenfreizeit in Unteröwisheim 23.–25.03.2018

Ein gutes Erbe

Es ist Mittwoch, 28. März 2018, die Frauenfreizeit ist nun seit knapp vier Tagen vorüber und ich kann immer noch nicht ganz fassen, was ich während diesen Tagen in Kraichtal erleben durfte. Mit meinen 22 Jahren war ich mit einigem Abstand die jüngste der vierzig Teilnehmerinnen, doch das tat nichts zur Sache. Ich fühlte mich vom ersten Moment in dieser Gruppe faszinierender Frauen total angenommen und wohl. Einmal mehr sah ich eines der Prinzipien im Reich Gottes bestätigt: Das Alter spielt bei Gott keine Rolle. Und sowieso: Jesus macht Jünger. Bei ihm sind wir angenommen, so wie wird sind. Darum ging es auch in den Gottesdiensten: "Annahme ist bei Gott mehr als ein Wort", so unser Freizeitthema.

Am ersten Abend konnte ich nur staunen. Wow, diese Frauen sind zwischen 36 und 80 Jahren alt, viele von ihnen verheiratet, Mama, einige schon Oma, andere sogar Uroma. Wieder andere sind verwitwet, geschieden oder ihr Leben lang Single. Manche verbringen ihren Alltag als Hausfrau, andere in der Politik, in der Schule, in einem Büro und / oder sind sehr engagiert in der Gemeinde. Beim Essen, während der gemeinsamen Gebetszeit am Samstagnachmittag oder dem gemütlichen Beisammensein am Abend nach den Gottesdiensten konnte ich von der einen oder anderen Frau sehr Persönliches über ihr Leben erfahren. Sie vertrauten mir Teile ihrer Lebensgeschichte an, erzählten wie sie zum Glauben kamen, von den Freuden und Herausforderungen einer Mama, wie schwer es ist, den eigenen Mann zu verlieren und dann den Weg zurück ins Leben zu finden oder davon, dass sie manchmal das Gefühl hätten, nichts zu bewegen, sich dann aber dafür zu entscheiden Gottes Wort über ihrem Leben mehr zu glauben als ihren eigenen Selbstwahrnehmungen.

Wenn ich die gleichen Frauen dann während dem Gottesdienst beten hörte, sie im Lobpreis springen, klatschen, jubeln oder einfach nur ehrfürchtig oder voller Freude anbeten sah, konnte ich nur staunen. Es war ein tiefes, ehrfürchtiges, demütigendes Staunen. Während ich an meinem Platz saß oder stand nahm ich nicht nur die Gegenwart Gottes auf eine ganz besondere und einzigartige Art und Weise wahr, sondern war auch tief berührt von der Liebe, der Freiheit, dem Glauben, der Hingabe und dem Hunger nach Mehr von Jesus und dem Leben, das er ist und schenkt, den die Frauen mit sich brachten. Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, aber ich hatte das Gefühl, als würde mir Gott seine Geheimwaffe zur Veränderung der Welt präsentieren: Frauen. Ganz normale Frauen. Ganz normale Frauen, die trotz Herausforderungen, trotz Krankheit, trotz Widerständen und Enttäuschung, nicht aufhören wollen, ihn zu lieben und anzubeten, die sich ganz auf ihn verlassen. „Was für eine Ehre hier zu sein”, schoss es mir durch den Kopf, „und was für ein Vorrecht für meine ganze Generation von diesen Frauen lernen zu können und ein geistliches Erbe zu erhalten.” Denn auch wenn vieles im Leben dieser Frauen im Verborgenen geschieht und für die Augen vieler Menschen immer verborgen bleiben wird, Gott sieht es doch! Und er wird jeden guten Samen aufgehen lassen – zu seiner Zeit.

In einer Welt in der gut oft nicht gut genug ist, man ständig Gefahr läuft nach Perfektion zu streben und nach außen hin gerne nur den oder die Starke zu mokieren versucht, bin ich von der Ehrlichkeit und Verletzlichkeit einiger Frauen immer noch tief beeindruckt. Wie schön ist es im Leben und Glauben nicht alleine und auch nicht nur mit Gleichaltrigen unterwegs zu sein. Wir brauchen einander und wir können von unseren unterschiedlichen Lebensphasen und –erfahrungen so viel lernen und profitieren. Ich bin dankbar für meine erste Frauenfreizeit und denke, dass es nicht meine letzte war. Im Gegenteil: Die kommenden Termine habe ich schon notiert und so der HERR will und ich lebe, bin ich wieder am Start! Du auch?

Anna Epah

VMF–Frauenfreizeit in Obersasbach 06.10.–08.10.2017

Zum Ersten Mal bin ich einer Einladung zur Frauenfreizeit gefolgt und habe es definitiv nicht bereut – im Gegenteil – ich bin äußerst positiv überrascht, wie schön so ein Frauenwochenende sein kann!

Meine Vorurteile, eine Frauenfreizeit sei nur etwas für ältere Menschen, für Langweiler oder sei ein Frauentreff mit Zickenalarm, muss ich nun nach diesem Wochenende revidieren!

Mut, diesen Schritt zu wagen halfen mir ein paar Freundinnen mit den Worten, wenn du gehst, dann gehen wir auch… So, das war meine Entscheidung, zu einem Frauenwochenende zu gehen, denn ich konnte ja nicht zulassen, dass meine Freundinnen nicht teilnehmen, nur weil ich nicht den Mut finde, mich anzumelden. Ich meldete mich also an und war gespannt, was mich dort erwartete.

Dort angekommen wurden wir herzlichst begrüßt und konnten unsere Zimmer beziehen. Schon da hatte man das Gefühl, in einer Großfamilie zu sein! Herzlichkeit pur! Lange Suche nach den Räumlichkeiten schlug fehl, uns wurde anfangs gleich Orientierungshilfe geleistet, wo wir gemütlich Essen werden, wo unser Gemeinschaftsraum ist und wo wir uns reichlich mit Kaffee, Getränken und Fingerfood bedienen dürfen.

Immer mehr Teilnehmerinnen fanden sich ein und wir waren eine Gruppe mit 39 Frauen, verschiedenen Alters und Herkunft: Schaafheim, Freiburg, Oberursel, Siegen, Pfalzgrafenweiler, um ein Paar Ortschaften zu nennen, eine wirklich interessante und bunt gemischte Gruppe.

Es war eindeutig zu sehen, wer schon öfters auf einer Frauenfreizeit war, die Wiedersehensfreude war sehr groß und schön anzusehen. Als Neuling empfand ich diese Herzlichkeit als sehr angenehm und auch alle Neulinge wurden mit einer Selbstverständlichkeit in die schon vertraute Gruppe aufgenommen und nach einer nur kurzen Zeit fühlt man sich einfach dazugehörig, als sei man schon als alter Hase dabei.

Die Themen, um die es in unseren Vorträgen ging, waren für mich einfach passend, ich war zutiefst gerührt.  "Bewahre dir ein stilles Herz" Ruhe in Gott, "Bewahre dein Herz" – Wie bekomme ich ein gesundes, kräftiges Herz, "Bewahre dein Herz" – Aufbau und Funktion des Herzens. Themen, die hier ins Tiefste der Seele bewegen. Anbetung, Gespräche, persönliche Anteilnahme, nichts kam an diesem Wochenende zu kurz!

Das schöne Wetter wurde natürlich auch genossen und eine Kleingruppe genoss einen kleinen Ausflug in die Weinberge und traf sich anschließen in einem Gemütlichen Kaffee in Sasbachwalden. Ein gelungener gemütlicher Nachmittag!

Der Abschied fiel uns allen sehr schwer – die Herzlichkeit war überwältigend!

Wenn Frauen zusammen sind, muss es nicht immer zwingend Zickereien geben, hier zeigt sich, dass Frauen, die Jesus im Herzen haben, eine unbeschreibliche Liebe zueinander haben und dass eine Gemeinschaft untereinander eine Bereicherung ist!

Für mich war dieses wundervolle Wochenende eine unsagbare Bereicherung und eines kann ich versprechen, der nächste Termin ist in meinem Kalender schon fest eingeplant!

Ich freue mich, so Gott will – alle meine Lieben am nächsten Frauenwochenende wiederzusehen!

Xenia Kübler – Pfalzgrafenweiler (Missionsgemeinde)

VMF–Frauenfreizeit in Braunfels 31.03.–02.04.2017

Begegnungen, die uns und andere verändern

Unter diesem Motto begegneten sich vom 31.März bis zum 2. April 30 Frauen im Haus Höhenblick in Braunfels. Die Lage lud ein zur Begegnung mit der Natur, die Atmosphäre ermöglichte wohltuende Gespräche und Begegnungen untereinander und die Zeit erlaubte uns ein Innehalten, um unserem himmlischen Vater im Wort, Gebet und Lied zu begegnen. Die Unterschiedlichkeit der Verantwortlichen trug sehr zur Vielfalt bei und wir erlebten auf kreative Weise im Singen, Tanzen, Malen, Schreiben, Schauen,… dass Begegnung mit Gott letztlich immer wieder auf andere Art erfahren werden kann. Bleibt die Frage, was jede einzelne aus der Begegnung macht, die wir hatten und haben werden.

Herzlichen Dank an Sonja, Beate und Sylvia, die sich hauptverantwortlich um die Vorbereitung gekümmert haben.

M. Berndt, Freiburg

VMF–Frauenfreizeit in Zavelstein 14.–16.10.2016

Vom 14.-16.10.2016 haben sich wieder viele Frauen aus den verschiedenen VMF-Gemeinden zum Frauen-Wochenende mit dem Thema "ANKOMMEN" zusammengefunden.

Das mit dem "Ankommen" hatte es so in sich. Schon gleich am Freitag konnten einige Frauen ganz praktisch erfahren, dass Wege, um "Anzukommen", nicht immer gerade verlaufen und dass es verschiedene Wege gibt, um Zavelstein zu erreichen. Wegen einiger Baustellen waren manche Straßen gesperrt, sodass Umleitungen gefahren werden mussten. Eine Teilnehmerin wurde sogar mit "Polizei-Eskorte" zum Haus Felsengrund geleitet. GOTT hat Humor, wenn wir uns "verfahren" haben, schickt ER Hilfe, in dieser Situation einen Engel in Polizeigestalt.

"ANKOMMEN" … bist Du schon angekommen, stehst Du still, zögerst noch oder suchst noch, bist schon auf dem Weg, …? Wo befindest Du Dich? Wo willst Du ankommen, bei wem oder wo will ich ankommen?

Ankommen bei JESUS, bei IHM an der Quelle. Ankommen auf der Reise zu GOTT. Esther Ries beschrieb dieses Ankommen als ein "sich auf den Weg machen". Um anzukommen muss ich mich auf den Weg machen, auf meinen persönlichen Lebensweg. Dieser Weg verläuft nicht immer gerade. Vieles muss ich loslassen, hinter mir lassen, ich muss - ich darf - seelischen Ballast loslassen. Auf diesem Weg begegnen mir Kurven, Umleitungen, Nebenwege, Kreisel, Kreuzungen und Abzweigungen. Das heißt, ich muss Entscheidungen treffen, welche Abzweigung ist die Richtige oder ich befinde mich im Kreisel, ich drehe mich im Kreis, ich komme nicht weiter.

Auf unserem Weg, unserem Lebensweg, haben wir aber GOTTES Wort und dies dient uns als Kompass. JESUS ist unser persönlicher "Navigator". Mit Seiner Hilfe können wir die Wege gehen.

Für Marion Kühn, seit Kurzem nach 20-jähriger Missionsarbeit aus Chile zurückgekehrt, bedeutet Ankommen, sich auf Veränderungen einlassen. Für sie und ihre Familie, die nach langem Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind, heißt dies: Gewohntes, Liebgewordenes loslassen, sich einlassen auf Neues, im Umbruch, in Veränderung leben.

Es gibt immer wieder Situationen, die Veränderung erfordern. In Umbruchsituationen sind Entscheidungen gefordert. Wir sind auf dem Weg zum Ziel, dem Ziel JESUS, mit Leidenschaft JESUS nachjagen: “Nicht, dass ich‘s schon ergriffen hätte, … ich jage ihm aber nach, … weil ich von CHRISTUS ergriffen bin.” Phil 3,12-14

Wo kommen wir an? Bei JESUS, an der Quelle. Wir dürfen das alte Leben loslassen, uns auf neues Leben einlassen. JESUS ist die Quelle: “ICH bin der Weg, denn ICH bin die Wahrheit und das Leben.” Joh 14,16

Unsere Lebensreise besteht aus Etappen, so Sylvia Fischer. Die Reise zu GOTT fängt mit Verlassen an. Falsche Denkweisen verlassen, das falsche Bild von GOTT hinter sich lassen, zerstörerische Beziehungen lassen, seelischen Ballast, Sorgen hinter sich lassen, … . Wir sind nicht alleine auf der Reise zu GOTT. GOTT, Vater, Sohn und HEILIGER GEIST sind mit uns und Reisegefährten des Glaubens, d.h. ganz praktisch die Gemeinschaft anderer gläubiger Menschen, die uns begleiten. Auch für "Essen" ist gesorgt, das Wort GOTTES dient uns als Proviant. "ICH bin das Brot des Lebens." Joh 6,48

Neben diesen Predigten haben wir viel miteinander gebetet, herzlich miteinander gelacht, fröhlich miteinander gesungen, genießend miteinander gutes Essen verschmaust, gute Gespräche geführt, … einfach eine schöne Gemeinschaft erfahren.

Bist Du neugierig geworden? Komm doch das nächste Mal einfach mit, die nächste Frauen-Freizeit findet in Braunfels, vom 31.03.-02.04.2017, statt. Vielleicht hat GOTT ja einen kurzen „Zwischenstopp zur Frauen-Freizeit“ auf Deinem Lebensweg vorgesehen. Wir freuen uns riesig auf Dich und sehen uns in Braunfels. Bis dahin eine schöne Zeit und GOTTES Segen. Herzlichst

Marita John

Anmeldungen bitte an:
Sylvia Fisher, E-Mail: fishers [at] web.de .

VMF–Frauenfreizeit in Worms 02.–04.10.2015

Meinem 1. Frauen-Wochenende in Worms Anfang Oktober 2015 sah ich doch mit gemischten Gefühlen entgegen. Was passierte da? Es traf sich eine 25-köpfige buntgemischte Frauengruppe von 20-80 Jahren, die schon am 1. Abend lernte: "Du bist wertvoll." Was sich durchaus bestätigte, wenn man bei dem ein oder anderen Gespräch hörte, wie das Leben verlaufen ist, was sie geleistet haben. Aber keineswegs darüber verbittert sind, sondern Güte ausstrahlend, meistern diese Frauen ihr Leben mit GOTT. Darüber musste ich nachdenken. Dazu hatte ich ausreichend Gelegenheit auf einer Parkbank am Seerosenteich. Ich empfand alles als sehr stimmig. Besonders angesprochen hat mich die Baumpräsentation von Anja Pretzell und ihrer Tochter Rebecca und die herzerfrischende Predigt von Beate Siffringer. Motto: "Der nächste Schritt."

Selten habe ich eine so gute Atmosphäre von Akzeptanz, Achtsamkeit und Respekt untereinander erlebt, die darin gipfelte, dass man sich spontan umarmte, sich segnete, zusammen lachte und auch zusammen weinte. Man war füreinander da. Alles war möglich und alles willkommen! GOTT war in unserer Mitte. Allen, die an dem gelungenen Wochenende beteiligt waren - besonders auch an die gute Küche, ein recht herzliches Dankeschön. Wie es mit meiner eigenen inneren Reise weitergeht, bin ich gespannt.
Bärbel Mallas, Freiburg

Begrüßt wurden wir mit dem Lied von Martin Pepper: "Mein Kind, aus Liebe sehe ICH nichts, was hässlich an dir sein soll, kein Sand im Getriebe, kein Schatten im Licht, für MICH bist du einfach wertvoll." Wertvoll in GOTTES Augen, das wurde uns immer wieder in verschiedenen Begebenheiten gesagt. Besonders wurde mir deutlich, wenn ich an der Quelle angeschlossen bin, kann GOTTES GEIST fließen. Wir konnten Baumteile zusammenlegen und feststellen, wenn „Steine“ den reinen Strom stören, kann der HEILIGE GEIST nicht fließen. Wenn die Grundreinigung geschah, hat GOTT Geschenke für dich und für mich. GOTT will von mir die Bestätigung, auch heute gilt Sein Wort. JESUS liebt auch dich, wag es mit IHM.

Sigrid Bläse, Kreuztal

VMF–Frauenfreizeit in Rehe 27.02.–01.03.2015

Loslassen! Um Gottes Ziel mit dir zu treffen

Unter diesem Motto trafen sich etwa 40 Frauen in Rehe im Westerwald.

O du schöner Westerwald über deine Höhen pfeift der Wind so kalt… an dieses Lied wurden wir gleich bei der Ankunft erinnert, weil hier tatsächlich noch Eis und Schnee lagen.

Drinnen aber war´s vorbei mit der Kälte: freundliche Gemeinschaft, auch wenn man einander teilweise vorher kaum kannte, erwärmte die Herzen. Miteinander lobten wir Gott mit Liedern und im Gebet und freuten uns, in seiner Gegenwart den Alltag hinter uns zu lassen, ja loszulassen.

Gleich am Freitagabend zeigte uns Susi Henrich, was denn Gottes Ziel ist: Er will die Gemeinschaft mit uns wiederherstellen. Er liebt uns, seine Liebe ist da und wartet auf uns, wir müssen sie nicht erarbeiten und verdienen. Was hindert mich daran, diese Liebe anzunehmen, weiter in die Gemeinschaft hineinzuwachsen?

Was sollte ich loslassen, um frei für Gottes Liebe zu werden?

Am Samstagabend wurde das Thema veranschaulicht durch ein Superanspiel von Esther Riess und Sonja Engel: Schwer gebeugt unter einem schweren Rucksack voll Sorgen, Ängsten, Schuld und Zweifel wandert die Pilgerin und wagt kaum, nach und nach immer ein Stück der Last abzugeben. Immer neu ruft uns Jesus auf, unsere Last bei Ihm abzulegen, und endlich, als alles raus war, wurde der ganze Saal hineingenommen in einen Freudentanz über die geschenkte Freiheit. Diese Freiheit, von der Paulus im Galaterbrief schreibt, war Sylvia Fishers Thema: Jesus hat uns zur Freiheit berufen,  er hat für uns alles, was er hatte losgelassen- seine Stellung, seine Allmacht, sein Allwissen, seine Heimat, seine ungebrochene Gemeinschaft mit dem Vater- um uns zu befreien. Um uns in die Gemeinschaft mit hineinzunehmen, hat er alle unsere Lasten auf sich genommen. Wir sollten uns diese Freiheit nicht wieder nehmen lassen, uns nicht gefangen nehmen lassen (Galater5,1).

Ein weiteres Highlight waren die Bibelarbeiten mit Marilyn Weaver, die vielleicht nicht nur mir viel Stoff zum Nacharbeiten gaben, und ganz besonders die Möglichkeit, für sich beten zu lassen. Davon machten viele gern Gebrauch. So war es ein wirklich segensreiches Wochenende für uns.

Heike Wonhöfer-Weimer