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VMF-Reisen

Besuch bei Fam. Schwenk 2019 in Madagaskar 2019

Besuch bei Reinhard und Martina Schwenk in Madagaskar

Voller Spannung haben wir uns auf die Reise nach Madagaskar gemacht, um uns ein Bild von dem wunderschönen Land, von den kulturellen Gegebenheiten und vor allem von Reinhard und Martina Schwenk und ihrem Dienst zu machen.

Und was wir gesehen und erlebt haben, hat uns sehr ermutigt. Reinhard und Martina träumen davon, im Himmel möglichst viele Madagaßen wiedersehen zu dürfen. Und so setzen sie sich sehr vielseitig ein, um Menschen auf dieser schönen Insel zu erreichen und zu unterstützen.

Zurzeit konzentrieren sie sich hauptsächlich auf zwei Regionen in Madagaskar: Port Bergé und Antananarivo.
In der Region von Port Bergé, 500 km nördlich von Antananarivo:

  • Evangelisationen in Zusammenarbeit mit den regionalen Pastoren.
  • Unterstützung von Kirchenbauten und Stärkung der bestehenden Gemeinden.
  • Gottesdienste und Eßensausgabe im Gefängnis.

In der Region Antananarivo:

  • Predigtdienste in unterschiedlichen Gemeinden.
  • Aufbau des Mißionszentrums in Fierenana.
  • Praktische Hilfe und Weitergeben von Hilfestellungen zu Tierhaltung, Landwirtschaft und Bauarbeiten.
  • Gelegentliche Eßensausgabe für obdachlose Kinder.

Es war für uns sehr bereichernd und beeindruckend, auf einer dieser evangelistischen Reisen nach Port Bergé dabei sein zu können. Morgens und abends fuhren wir jeweils mit einer Gruppe lokaler Christen in unterschiedliche Dörfer, bauten dort den Lautsprecher auf, machten Lobpreis, Reinhard predigte das Evangelium und wir durften miterleben, wie Menschen sich für JESUS entschieden.

Ende 2020 soll der Bau des Mißionszentrums abgeschloßen sein, sodaß es ab 2021 mehr Möglichkeiten geben wird, die Menschen in der Region um Fierenana mit dem Evangelium zu erreichen. Auch sind dann Mißionseinsätze für Kurz– und Langzeitler möglich und von Schwenks sehr erwünscht.

Harald Mischler, Simon Osthof

Reise Erika Klußmann nach Kamerun 2016

Erika Klußmann: zurück aus Kamerun

mit einem Koffer voller Grüße!

Am 12. März kam ich (Erika) wohlbehalten und glücklich von meinem 4–wöchigen Missionsbesuch in Kamerun zurück. Mir begegnete ein großer geistlicher Hunger, und so konnte ich mehr als je zuvor GOTTES Wort weitergeben. Überall fand ich aufmerksame Zuhörer, ob es bei der Morgenandacht im Mädchenhaus war, in der Nachbarschaft, unter den Lehrern und Mitarbeitern oder in den Gemeinden. GOTT segnete Sein Wort und ich durfte sehen, wie Menschen unter Tränen Buße taten und Veränderung erlebten. Ein junger Mann, der eine schlimme medizinische Diagnose hatte, ließ sich nach dem Gottesdienst erneut untersuchen und seine Werte waren in Ordnung. GOTT ist immer noch auch unser Arzt, der uns heilt.

„Bitte nimm Grüße von uns mit nach Deutschland. Wir danken den Geschwistern in Deutschland für ihre Hilfe.” Diese Worte bekam ich von allen Seiten mit auf meinen Rückweg. Mit ein paar Fotos möchte ich Euch einen kleinen Einblick geben, was Eure Gebete und Spenden in Kamerun bewirken.

Seit im Jahr 2007 die Grundschule "Espoir/Hoffnung" von Liebe in Aktion e.V. in Batouri gebaut wurde, habt Ihr durch Spenden all die Jahre den sozialen Charakter der Schule ermöglicht. So können Kinder auch aus der sozialen Unterschicht eine gute Grundschulausbildung bekommen und lernen GOTTES Liebe kennen.

Bildbericht Reise Madagaskar 2015

Neue Missionsarbeit in Madagaskar

Vom 28. Oktober bis 08. November reiste eine kleine Gruppe nach Madagaskar, um das neue Arbeitsgebiet kennenzulernen. Unsere Missionare Reinhard und Martina Schwenk sind dort integriert in ein Team aus zwei AVC-Familien, einer Hebamme der "Mobilen Hilfe Madagaskar" und mehreren Kurzzeitlern. Darüber wurde bereits in älteren Erntefeldausgaben berichtet. Hier nun ein paar optische Eindrücke aus der Arbeit und dem Land.

Reise Bernd Vogt nach Chile 2015

Reise Stefanie Osthof zum Lehrerseminar in Kamerun 2015

Zum Lehrerseminar in Kamerun 2015

Stefanie Osthof„So sind wir Botschafter CHRISTI und GOTT gebraucht uns, um durch uns zu sprechen.”
2. Kor 5,20

Vielleicht wäre ein Besuch durch unsere Missionsgesellschaft für die Lehrerinnen und Lehrer in Kamerun eine Ermutigung? Möglicherweise brächte ein Lehrerseminar während der großen Ferien für die 3 Grundschulen in Ngaoundéré, Batouri und Domiaka einen bleibenden Gewinn? Nach Rücksprache mit Pauline (Schulleiterin in Batouri), Bernd Vogt, Peter Schneider sowie Hans–Jürgen und Erika Klußmann waren wir uns einig: ja, eine solche einwöchige Schulung würde sicherlich viel Gutes bewirken.

So bestieg ich am 07.08.2015 das Flugzeug in Richtung Kamerun. Während Pauline vor Ort alle Vorbereitungen traf, packte ich meine Koffer mit didaktischem Material, Büroartikeln, Bastelutensilien und vielen Geschenken voll. Der Auftrag meiner Reise war mir klar. Gerne wollte ich die Lehrer durch verschiedene Impulse bereichern, aber ihnen vor allem vermitteln: „Eure Arbeit ist für GOTT wertvoll und ihr seid von IHM sowie euren Geschwistern in Deutschland nicht vergessen!”

In Westafrika angekommen freute ich mich über das Wiedersehen mit meinen kamerunischen Freunden und Geschwistern. Nachdem wir in der Hauptstadt Yaounde noch einige Einkäufe erledigt hatten, machten wir uns auf den weiten Weg in den Norden des Landes nach Ngaoundéré. Die Atmosphäre während des Seminars war durchweg positiv und von gutem Austausch zwischen den Lehrern geprägt. Bei den verschiedenen Seminarthemen waren die 22 Teilnehmer sehr aufmerksam und offen für neue Ideen. Während ich mit ihnen über Inhalte – wie die verschiedenen Persönlichkeiten oder die Vision einer christlichen Schule – sprach, hielten andere Lehrer einen Vortrag über die Pflege eines Klassenraums oder die Verantwortung für das geistliche Leben seiner Schüler. So gebrauchte GOTT ganz verschiedene Personen, um jeden Einzelnen anzusprechen und ihn für Neues zu motivieren.

Während der Woche in Ngaoundéré aß ich mit meinen kamerunischen Geschwistern zusammen; eine Extrarolle wollte ich hier nicht einnehmen. Schon bald wurde mir bewusst, dass es auf Dauer für meinen deutschen Magen doch ungewöhnlich sei, zu allen Mahlzeiten afrikanisch zu essen. Doch da kam schon der Pastor vorbei. Er begrüßte mich – u.a. mit Bananen und 2 großen Baguettes! Ich war GOTT dankbar für dieses Geschenk, das mir zeigte, dass mein himmlischer Vater auch für meine kleinen Bedürfnisse sorgt und mich so gut kennt.

Nach dieser Woche fühlten wir uns alle reich beschenkt und der Wunsch der Lehrer lag in der Luft: nächstes Jahr möge es wieder ein solches Seminar geben!

Anschließend besuchte ich noch viele Freunde und Bekannte in Batouri. Auch wenn die Zeit dort sehr kurz war, konnte ich doch etliche wiedersehen und ermutigen. Dem einen oder anderen durfte ich mit Rat und auch Tat zur Seite stehen. Gemeinsam mit den Lehrern besuchte ich die Familie von Sah, einem Aidswaisen, der wenige Tage zuvor gestorben war. Sah war etliche Jahre Schüler unserer Grundschule gewesen. Auch wenn in solchen Momenten die Worte fehlen, so sind es doch die Anwesenheit und die Teilnahme, die der Familie zu verstehen geben: ihr seid nicht allein!

Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, wird die Frage laut: Was, wenn ich nicht gegangen wäre? Was, wenn ich keine Spendengelder mitbekommen hätte, mit denen ich helfen konnte? Was, wenn der Pastor nicht vorbeigekommen wäre, um mich zu versorgen? Was, wenn die Lehrer nicht die Familie von Sah besucht hätten?

Was wäre, wenn…?

Hätte das Lehrerseminar stattgefunden?
Wäre der Pastor aus dem Dorf Ndélélé, der kein Transportgeld hatte, trotzdem nach Bamenda gekommen, um an der Pastorenkonferenz teilzunehmen? Hätte der Pastor Alain mit seinen 6 Kindern auch ohne die Finanzhilfe alle Kinder für das neue Schuljahr einschreiben können? Hätte jemand anderes die junge Frau besucht, die gerade Eheprobleme hat?

GOTT ist treu und hilft – und doch benötigt ER uns als Werkzeug, um Seinen Willen auszuführen. ER gibt uns den Auftrag zu gehen, zu geben, zuzuhören, zu besuchen, zu trösten, … Möge GOTT uns helfen, heute Seine Botschafter zu sein und jede Gelegenheit wahrzunehmen, Seine Liebe an unsere Mitmenschen weiterzugeben.

Stefanie Osthof