VMF-Konferenzen

VMF-Online-Frühjahrs-Festival 24. und 25.04.2020

Liebe VMF-Geschwister,

leider konnten wir uns doch nicht vor Ort für ein erstes Frühjahrs-Festival bzw. Wochenende treffen. Doch GOTT hat vollkommene Wege für uns und weiß, sie auch online umzusetzen.

Nun also nach langsamer Einführung zum Thema „Zoom“ kamen wir alle pünktlich im Meetingraum an. Viele konnten es kaum glauben, dass wir tatsächlich mit so vielen Menschen aus ganz Deutschland, ja sogar aus der ganzen Welt zusammen waren.

Mit dabei sogar auch Ehepaar Schwenk (Madagaskar), Sandra und Jeremy Baker (Brasilien), Ian Hardy (Spanien) und später sogar Gerhard Weber aus Chile. Online hatten wir ganz andere Möglichkeiten mit Geschwistern aus aller Welt, als wenn wir irgendwo vor Ort gewesen wären. Eine super Sache!

Der Freitag startete mit vielen ermutigenden Zeugnissen aus den einzelnen Gemeinden und Missionsfeldern. Das Motto war „Schmeckt und seht…“. Tobias Mischler gab uns dazu einen Impuls.

Wir durften z.B. vom Bau in Madagaskar erfahren, von Jan aus Magdeburg hören, der JESUS gefunden hat und IHM sein Leben übergeben hat oder auch von Ian, der sehr viel Impuls gab, den er von GOTT erkannte in seiner Arbeit. Auch die einzelnen Gemeinden sprachen über spannende Prozesse, in denen sie sich aktuell bewegten, die GOTT durchdringt und Veränderungen, die angeregt wurden. Eigene Berichte und Zeugnisse wurden in Online-Kleingruppenräumen ausgetauscht. Dort hatte man die Möglichkeit, intensiver miteinander zu beten.

Samstag durften wir dann von Anthony Fisher einen Impuls zu: „GOTT, der größte Missionar“ hören. Hierzu möchte ich ein paar Punkte nennen, die mir besonders wichtig geworden sind.

GOTTES Herz schlägt für Mission. Wofür GOTTES Herz schlägt, dafür sollte auch unseres schlagen.

Dabei geht es nicht nur darum, für Leute zu beten, die sich senden lassen, sondern selber zu hören, zu wem GOTT einen senden möchte. Wir alle sind Vermittler (kleine Missionare) zwischen GOTT und den Menschen, die Frieden und Hoffnung verkünden und leben. Alleine durch die Präsenz von JESUS in uns leben wir Mission unter den Menschen. GOTT hat alles angefangen und den Grundstein für Seine Mission gelegt. Sind wir bereit, sie durch den HEILIGEN GEIST zu vollenden? Nicht nur krasse Christen, die in schwierige Länder gehen, sind Missionare. Auch andere Muster, die wir als Deutsche haben, z.B. dass Straßenevangelisation Manipulation gleicht, sollten wir aus unseren Köpfen entfernen. Und die Frage stellt sich, wenn GOTT auf Sendung ist, ob wir dafür auch auf Empfang sind. Dies sind einige Punkte, die mich selbst ermutigt und herausgefordert haben. Wir nutzten die Zeit dafür, 5 Min auf GOTT zu hören und danach zu fragen, ob es eine Person oder Situation gibt, die ER uns aufs Herz legen will für Mission in unserem Alltag. Darüber konnten wir uns anschließend noch in Kleingruppen austauschen und dies als Ziele festhalten.

Wir durften feststellen, dass GOTT uns ein riesiges Geschenk machte mit diesem Onlinetreffen.

Wir durften Gemeinschaft – vernetzt über mehrere Kontinente – pflegen, uns von unserem großen GOTT, dem größten Missionar, den es gibt, neu ausrichten lassen und als VMF weiter GOTTES Herzschlag fühlen.

Das war sehr inspirierend und hat uns als VMF-Familie wirklich gut getan.

David Eckel, SI-Meiswinkel

VMF–Herbstkonferenz Nord in Frohnhausen 20.10.2019

Liebe Geschwister,
wir durften am 20. Okt. 2019 die Gastfreundschaft der Gemeinde in Frohnhausen in Anspruch nehmen rund um die diesjährige Herbst-Konferenz. GOTT hatte auch an diesem Tag einiges vorbereitet.

Unter der Überschrift "Makellos" hielt der Vorsitzende der Allianz-Mission, Jochen Schmidt, eine ansprechende und herausfordernde Predigt. Mit dem Sendschreiben der Offenbarung an die Gemeinde in Sardes traf er einen Punkt. An diesem sollten wir uns als Gemeinde/VMF fragen, ob wir nach außen zu leben scheinen, aber nach innen eigentlich tot sind. Er zeigte uns auf, dass es nicht darum geht, einen Schein nach außen wahren zu müssen. Stattdessen sollte auch jeder für sich selbst Zerbruch zulassen dürfen und Dunkles ans Licht bringen.

Die Erkenntnis, dass auch wir als einzelne Kinder Gottes ohne GOTT jämmerlich und nackt sind, führt dazu, dass wir nicht lauwarm werden. Ein lauwarmer Christ läuft die Gefahr, er wäre nach außen voll dabei, obwohl sein Glaube innerlich tot ist. Es bedeutet zu merken, dass wir an sich nicht unbedingt o.k. sind, aber das Kreuz uns makellos macht. Wir dürfen vor dem Thron unseres GOTTES durch JESU Tat am Kreuz weiße Gewänder tragen.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt ermutigte uns als Missionsfreunde dazu, anderen davon zu erzählen, wie wir von JESUS weiße Gewänder bekommen haben. Dies verdeutlichte sich an diesem Morgen auch, als uns klar wurde, wie viele Menschen noch nicht mit dem Evangelium erreicht sind und wie wenige sich aussenden lassen in die unberühten Missionsflecken. Dies kann jedoch auch schon vor unserer Haustür sein.

Nach wunderbarer Verköstigung in der Mittagspause und Spazieren im Regen ging es dann um 14 Uhr mit den Missionsberichten weiter. Der rote Faden an diesem Nachmittag war die Liebe JESU, aus der heraus sich Menschen investieren, ihr Zuhause verlassen und ganz neu anfangen.

Philipp Kolb erzählte von wunderbarer Bewahrung und kleinen Kinderherzen, die JESUS aufnahmen.

Meine Wenigkeit konnte von GOTTES großem Wirken in der Jugendarbeit erzählen, von geistlichem Wachstum, neuer Hingabe der Jugendlichen. Die Jugendarbeit wächst und blüht enorm, weil wir einen großen GOTT haben und viele Beter im Hintergrund.

Lobpreis

Der Bericht von Rebecca und Emmanuel Hochet aus Frankreich machte deutlich, wie wenige Menschen JESUS wirklich kennen – und das im "christlichen" Europa. Sie zogen von Decartes nach St. Etienne, um dort ein Hausgemeinde–Netzwerk zu gründen. Zudem erzählten sie von göttlich geführten und vorbereiteten Begegnungen mit Menschen, die zu JESUS fanden.

Zudem berichteten Sandra und Jeremy Baker mit ihren Kindern von großen Veränderungen in Brasilien, die in Zukunft anstehen und das Hineinführen in größere Tiefen ihrer Gottesbeziehung.

Auch Schwenks in Madagaskar erleben bei ihren Evangelisationen im Norden Bekehrungen und Zuwachs in den örtlichen Gemeinden. Zudem durften sie gemeinsam mit Simon Osthof und Harald Mischler im Gefängnis das Evangelium teilen. Ab 2021 bieten sich dort Möglichkeiten mitzuhelfen. (Fühlt Euch angesprochen!)

GOTT ist auch in Kamerun mit zwei Grundschulen und in Spanien durch Englischunterricht und die Unterstützung verschiedener Büchertische am Wirken. Menschen wird auch da das Evangelium gebracht.

Auch in der Elbkirche in Magdeburg entsteht etwas Neues. Durch Entdeckerkurse für Menschen mit Zweifeln und Fragen fand GOTT neuen Raum. Die Sofagruppen bekommen neuen Zuwachs und verteilen sich nun auf verschiedene Stadtteile in Magdeburg. Zudem steht Ende Oktober ein Poetrykonzert an, an dem mit Texten Menschen angerührt werden sollen und über GOTT hoffentlich stärker ins Nachdenken kommen.

Zu guter Letzt stellte unser Missionsvorsteher Simon eine gute Frage: „Sollen wir den Tag nur gut finden und uns drüber freuen oder uns auch fragen, was wir uns davon mitnehmen?” Mit Gebet und Aussprache hoffen wir, dass jeder sich etwas mitnimmt und dies konkret mit GOTTES Hilfe neu im Alltag umsetzen kann.

Bei Kaffee und reichhaltig Kuchen genossen alle Missionsfreunde, von den Kindern über viele Jugendliche, junge Familien und ältere Geschwister, den Ausklang der Konferenz.

Ein Tag voller Impulse, Gottesbegegnungen und Gebet. Halleluja! Alle Ehre unserem großen GOTT!

David Eckel, Meiswinkel

VMF–Herbstkonferenz Süd in Freiburg 29.09.2019

„JESUS ist König! GOTT ist größer als alles andere!” Das sangen und beteten ca. 200 Personen aus nah und fern ganz bewusst in der Lobpreiszeit auf der Konferenz in Freiburg. GOTT ist größer als alles andere, auch wenn die Gemeinde Christi im Angriff und vor Herausforderungen steht. Das zog sich als roter Faden durch die Botschaften. Doch zurück an den Anfang der Konferenz. Die Besucher aus der Ferne wurden von den Freiburgern herzlich willkommen geheißen und im Laufe des Tages mit den Gästen aus der Nähe gut versorgt. Die Leitung der Konferenz lag in den Händen von Uwe Stedtler, und die Betreuung der Kinder wurde vom Freiburger Kinder–Team mit Begeisterung und kreativen Ideen übernommen.

Mario Vetsch

Nach der Einleitung startete unser Gastprediger Mario Vetsch aus der Schweiz mit seiner Predigt: „Angriffe und Herausforderungen der Gemeinde JESU”. Er wies darauf hin, dass die Bibel uns klar zeigt, dass wir in einem Konflikt zwischen Gut und Böse stehen. Dass wir uns in einem geistlichen Kampf befinden. Müssen wir deshalb jetzt Angst haben? Nein! Um in dieser heutigen Zeit mit all den Verwirrungen und Problemen zurechtzukommen, brauchen wir den HEILIGEN GEIST und ein Herz voll von JESU Liebe. Nicht Rechthaberei, sondern Hilfe braucht die Welt, so wie es JESUS auch getan hatte. Wir hörten von Elia, der den Auftrag von GOTT hatte, Israel zu zeigen, wer GOTT ist und wie ER wirklich ist. Auch er erlebte Wunder und Enttäuschungen wie die Gemeinde heute. Aber in all den Kämpfen macht JESUS den Unterschied. „Mit JESUS wird’s je länger, je besser” mit diesem Statement endete der Vormittag.

Im persönlichen Austausch und Gemeinschaft beim Essen verbrachten alle die Mittagspause. Das schöne Wetter erlaubte es den Kindern, draußen im Hof zu spielen oder den Erwachsenen spazieren zu gehen.

Der Nachmittag startete mit dem VMF–Missionsleiter Simon Osthof, der sich von GOTT neue Schritte für die Missionsarbeit wünscht und begeistert ist, wie GOTT bis jetzt schon geführt hat und weiter führen wird. Drei Aspekte für die Mission sind ihm wichtig, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen: Geben! Beten! Gehen! Sein Wunsch ist es, dass wir alle Botschafter CHRISTI in unserem Umfeld sind.

Persönlich konnte leider keiner unserer Missionare zur Konferenz kommen, aber durch die digitalen Medien ist vieles möglich und wir konnten durch Videobotschaften und Bilder mit Texten an der Missionsarbeit teilhaben. Die Botschaften kamen aus Madagaskar, Japan, Frankreich, Kamerun, Magdeburg, Spanien, Senegal, Uruguay und Brasilien. Welche bunte Mischung und überall der gleiche Tenor: „GOTT ist treu!”

Simon ermutigte uns, an die Missionare Briefe und E–Mails zu schicken, um ihnen zu zeigen, dass wir an ihrer Arbeit teilnehmen. Wir sind eine große Familie in der VMF.

Nach einem Pfingst–Jubel–Lied hatte Mario wieder das Wort.
„Wie erreichen wir Menschen mit dem Evangelium?” Jetzt sollte man eine 5-Punkte-Predigt über Evangelisation erwarten, aber weit gefehlt. Die Frage ist eher, wem gebe ich die Macht über mein Leben? Lasse ich Dinge in meinem Leben zu und glaube der Lüge des Teufels oder vertraue ich JESUS und Seiner Wahrheit? GOTT hat die Werke vorbereitet, aber ich kann nur darin wandeln, wenn ich auf JESUS vertraue (Eph 2,10). Wie erreichen wir jetzt Menschen? Es heißt schlicht: Mit dem Heilsbringer JESUS in Kontakt bleiben! So wie das Bild von der Traube, die nur Frucht bringt, weil sie am Weinstock hängt.

Mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe” wurde der Gottesdienst beendet. Nach einer leckeren Kuchenzeit machten sich alle (außer den Freiburgern) auf den Heimweg. Ich als Freiburgerin fand diese Konferenz als sehr harmonisch und ermutigend und freue mich schon auf die nächste Konferenz.

Susanne Stedtler, Freiburg

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 07.04.2019

Jung und Alt

Wie jedes Jahr stand Schaafheim auch diesmal am 7. April in freudiger, wie auch in gespannter Erwartung der VMF–Frühjahrs–Konferenz. Denn es gab nicht nur wieder einige Berichte und das übliche Programm mit gutem Essen zu erwarten, sondern auch noch eine Predigt von Gastprediger Samuel Schneider zu hören. Zudem wurde der neu gewählte Vorstand vorgestellt.

So sammelte sich die VMF in der Kulturhalle im Ortszentrum zu diesem herbeigesehnten Ereignis. Auch wir von der Jugend, die zum Großteil schon ein sehr schönes Wochenende zuvor miteinander verbracht hatten, ließen es uns nicht nehmen, hieran teilzuhaben.

Schon vor der Halle kam die gute Laune auf und alte Freunde reichten sich die Hand. Nachdem nun genügend Hände geschüttelt und Komplimente verteilt wurden, fand man sich in einer zumeist willkürlich gewählten Stuhlreihe wieder und suchte unter dem Klang der freundlichen Worte des Schaafheimer Pastors Michael Epah nach dem Platz, den man in den folgenden Stunden nun nicht mehr so schnell verlassen würde.

Bernd Vogt

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von dem herzlichen Gesangschor unserer rumänischen Geschwister, die auch dieses Jahr extra die Reise von Herborn-Seebach auf sich genommen hatten, um den Zusammenhalt zu stärken und ihre lang erprobten Leistungen, für die sich auch viele Jüngere begeistert haben, bei uns aufzuführen. Nach dieser musikalischen Einstimmung betrat der ehemalige Vorsitzende der VMF, Bernd Vogt, die Bühne, hieß alle Anwesenden willkommen und bat den neu gewählten Vorstand komplett auf die Bühne. Darunter Simon Osthof, den neuen Missionsvorsteher, Harald Mischler, den stellvertretenden Vorstandsvorsteher und Schriftführer, der Klaus Siffringer ablöst, wie auch Friedhilde Epah, welche uns weiterhin als Kassenführerin der VMF erhalten bleiben durfte.

Simon richtete im Anschluss ebenfalls einige Worte des Dankes an die Gemeinschaft, nahm daraufhin Stellung zu den aktuellen Veränderungen und legte in einem Gebet alle vergangenen Geschehnisse wie auch die Zukunft der Vereinigten Missionsfreunde in GOTTES Hand. Als er das Wort an Samuel Schneider übergab, begann dieser seinen Dienst voller Elan, Freude und Charme, sodass er die Lacher wie auch die gute Gesinnung der Anwesenden schnell auf seine Seite brachte, bevor er ihnen seine starke Botschaft, die einiges an Gesprächspotential beinhaltete, darlegte.

Samuel Schneider

Samuel (Sammy) sprach mit viel Liebe das Thema Veränderung in der Gemeinde an, welches bereits im Vorfeld immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt hatte. Hierbei ermutigte er die Geschwister, zu versuchen, die Sichtweise des jeweils anderen zu verstehen und daran zu arbeiten, einen gemeinsamen Kompromiss zu finden, der vor allem im Sinne des Auftrags, Menschen für JESUS zu gewinnen, sein solle. Er verglich die Gemeinde JESU mit einer Familie, bei der jeder Christ verschiedene Reifestadien, von der Mutterbrust über den Babyhocker bis hin zum Eltern- und Großelternsein, durchlebt und dabei verschiedene Bedürfnisse wie auch verschiedene Verantwortungen trägt. Die Hauptaufgabe der Gemeinde sei es, unerfahrenen Christen zur Seite zu stehen und sie im Glauben voranzubringen, ohne dabei die Bedürfnisse der älteren Generationen aus dem Auge zu verlieren. Daneben gelte es, Menschen zu JESUS zu bringen, ihnen dabei auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Sprache zu sprechen. Nach dem Beispiel der Gründungsgeschichte der Heilsarmee sollen auch Menschen der heutigen Zeit sich in den Gemeinden wiederfinden können, wobei moderne Musik und Lichttechnik hierzu dienen können, diese aber letztlich nicht selbst Menschen zum Glauben bringen, sondern nur GOTT allein.

Diese Predigt traf besonders bei der jungen Generation auf positive Resonanz und war so umfangreich, dass sie in zwei Teile geteilt werden musste. In der dazwischen liegenden Pause konnte man sich, wie jedes Jahr, an dem Essen erfreuen, was unsere Geschwister in ihrem Dienst mit viel Liebe zubereitet hatten.

Nach dem zweiten Teil der Andacht war ein gemeinsamer Lobpreis und der Auftritt des Chors aus Schaafheim Teil des Programms, in dem wir als Gemeinschaft in Einheit vor GOTT treten durften. Im Anschluss daran hörten wir noch einige Berichte aus der Mission, beispielsweise aus Magdeburg, Madagaskar und Brasilien und durften von GOTTES Wirken in all diesen verschiedenen Teilen der Welt erfahren, was definitiv eine Ermutigung war.

Den Abschluss machte Simon Osthof und betete zum Ende, bevor man sich schweren Herzens von seinen guten Freunden verabschiedete und die Heimreise antrat. Hierbei war ich von all dem, was ich gehört habe, auch nicht der Einzige, der sich dabei dachte: „Was für ein gesegneter Sonntag!”

Job John

VMF–Herbstkonferenz Nord in Meiswinkel 07.10.2018

Kinderprogramm

Wie in Pfalzgrafenweiler hatte diesmal die Jugend aus Meiswinkel eingeladen. Am Freitagabend traf man sich zum gemeinsamen Kochen und Spielen und machte am Samstag mit einer Stadttour, Sportaktivitäten sowie Grillen und Bowlen ihren gemeinsamen Höhepunkt aus. Wir danken GOTT für diese gesegnete Zeit aus Vernetzung, Gemeinschaft und gemeinsamem Gebet.

Mario Vetsch

Gastreferent bei der offiziellen Konferenz war Mario Vetsch aus der Schweiz. Ein auf den ersten Blick sympathischer Mann, noch gut von der Sonne gebräunt und mit einem durchaus witzigen Akzent. Er begann sein Referat mit dem Thema: "Hauptsache gerettet". Dies sollte uns nicht in die Bequemlichkeit führen, sondern ermutigen, noch einmal neu über Wahrheiten GOTTES nachzudenken. „GOTT gibt uns in unserer Identität als Kind GOTTES eine unglaubliche Fülle. Vor IHM sind wir erst einmal o.k., was nicht heißt, dass wir so bleiben müssen”. „Umso mehr Wahrheiten wir über GOTT erkennen, umso mehr merken wir, wie wenig wir eigentlich über IHN wissen.” Das ist eine Tatsache, die der Predigt vom Morgen vorausging.

Im Verlauf seiner Predigt stellte uns Mario Vetsch einige Fragen. Was heißt es denn eigentlich, im göttlichen Sinn zu leben? Dazu müssen wir uns klar werden, dass wir Empfangende sind. Wir empfangen die Freude des Evangeliums und können sie dann so weitergeben. Es ist die Hauptsache in unserem Leben, mit Freude das Reich GOTTES zu verkünden. Und noch etwas: GOTT lebt außerhalb unserer Zeit, aber gleichzeitig auch in unserer Zeit. ER sieht uns ungeschliffen, aber ER sieht auch schon den dahinter verborgenen Diamanten.

Manchmal ist unser Leben eine einzige Minuslinie und dann sollten wir uns immer wieder klar werden, dass GOTT Seinen Sohn sandte und dieser Strich durch unsere Zeit, aber auch durch unser Leben ging. Also kein langes Minus, sondern durch JESUS ein dickes Plus. Die Freude GOTTES sollte unser Leben ganzheitlich durchdringen und bestimmen. Sie muss präsent sein, damit wir das Evangelium glaubhaft vermitteln können. Eine Freudenbotschaft ohne Freude? Eine leidenschaftliche Verkündigung des Evangeliums ohne eine leidenschaftliche Beziehung zum Vater? Das ist nicht möglich!

Am Nachmittag wurde die Konferenz mit dem Thema: "Alles neu" fortgesetzt. Die Herausforderungen für Mission erscheinen uns oft so groß. Aber für das, was GOTT für uns bereithält, rüstet ER uns aus und macht uns tüchtig! Glauben wir das? Manchmal ist es für uns als Christen so erschreckend einfach im Glauben, dass es uns selbst erschreckt!

Mario Vetsch benutzte das Bild des Weinstocks aus Joh 15. Wir sind dazu bestimmt, reiche Frucht zu bringen. Mario Vetsch wörtlich: „Habt Ihr schon mal eine Traube gesehen, die von selbst arbeitet, um eine gute Traube zu werden?” Wir können nicht von selbst arbeiten, um gute Früchte zu bringen.

JESU Sieg über den Tod erneuerte alles. In jedem Christenleben muss die Finsternis mehr und mehr dem Licht weichen. Auch wenn wir unsere menschliche, schwache Seite sehen, hindert dies GOTT und Seine Kraft nicht. JESUS hat diese Welt schon überwunden und unser Glaube an IHN kann dies auch! Denn wir sind nicht von dieser Welt, sondern von GOTT geboren durch den GEIST. JESUS kennt die täglichen Kämpfe unseres Glaubens nur zu gut. ER selbst brauchte die Kraft zum Beispiel im Garten Gethsemane, wurde versucht und lernte Gehorsam.

Mit diesen Ermutigungen und Inspirationen klang der Nachmittag in Lobpreis, Dank und Miteinander bei Kaffee und Kuchen aus.

GOTT sei Lob und Ehre für diese Konferenz! Wir sind herausgefordert und ermutigt, liebe Geschwister!

David Eckel, Jugendleiter

VMF–Herbstkonferrenz Süd in Pfalzgrafenweiler 30.09.2018

Zuhörer

Wie in den letzten Jahren auch, beschlossen wir, die Südkonferenz in Pfalzgrafenweiler als Anlass zu nehmen, ein Wochenende für die VMF–Jugend zu veranstalten.

Am Freitagabend fanden sich dann in Pfalzgrafenweiler ca. 25 Jugendliche zusammen, wo wir ein gemütliches Beisammensein mit Würstchen und Getränken genossen. Der Samstag startete dann mit einem sehr leckeren Brunchbuffet, das Brötchen, Rührei und auch Obst beinhaltete. Es war für jeden was dabei. Am Nachmittag fuhren wir in ein Abenteuerschwimmbad, wo wir uns austoben konnten. Die Leute, die Entspannung wollten, konnten währenddessen einfach einen Kreativnachmittag in der Gemeinde genießen.

Lobpreisband

Samstagabend gab es noch einen Lobpreisabend. Diesen Abend habe ich als besonders gesegnet wahrgenommen, da die Gegenwart GOTTES spürbar da war. Es wurde viel miteinander gebetet und auch das Abendmahl feierten wir zusammen.

Am Sonntagmorgen startete nach dem Frühstück auch die Konferenz, wo wir nun auch die anderen Gäste der VMF begrüßen durften, die für diesen Tag angereist waren.

Wolfgang Wangler

Die Konferenz stand unter dem Motto: "Mission am Beispiel von Israel". Wolfgang Wangler führte uns mit seiner Predigt in die Thematik ein. Im Anschluss gab es ein sehr leckeres Mittagessen und die Zeit, sich zu unterhalten oder einen kleinen Spaziergang durch Pfalzgrafenweiler zu machen.

Im Nachmittagsgottesdienst wurden Berichte über die Missionsfelder der VMF gegeben. Christof Kostner war auf Heimaturlaub da und berichtete über die Arbeit in der Druckerei, wo sie tausende Flyer, Traktate und Mangas drucken, um Menschen in allen möglichen Sprachen mit der guten Nachricht zu erreichen. Auch sahen wir ein Video aus Magdeburg, wo wir vom Fortschritt der dortigen Gemeindegründung hören durften.

David Eckel

Außerdem wurde der neue VMF–Jugendleiter, David Eckel, vorgestellt. Im Anschluss knüpfte Wolfgang Wangler nochmal an die Predigt vom Morgen an.

Bernd Vogt

MissionsvorsteherBernd Vogt hielt auch noch eine kurze Rede, in der er zum Ausdruck brachte, wie sehr ihn der Zusammenhalt in der VMF freue und ermutigte uns, weiterhin zusammen GOTTES Reich zu bauen.

Ich persönlich fand das Wochenende unglaublich segensreich, da es die Vernetzung unter den VMF–Jugendgruppen gestärkt hat und wir viele neue Inputs bekommen haben. Es tut immer wieder gut, solche Auszeiten zu haben, wo man einfach eine intensive Gemeinschaft mit GOTT im Zentrum erleben darf.

Samuel Jung, Pfalzgrafenweiler

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 15.04.2018

Nachdem wir als VMF–Jugend ein cooles aktionsreiches Wochenende in Schaafheim verbracht hatten, starteten wir am Sonntag um zehn Uhr mit vielen Leuten aus den verschiedenen VMF–Gemeinden in die VMF–Frühjahrskonferenz 2018.

Siegfried Tomazsewski

Nach einer Lobpreiszeit stieg der Gastredner Siegfried Tomazsewski direkt mit seinem Thema, passend zu dem Motto der Konferenz "Vision für deine Mission", ein. Dabei ging er vor allem darauf ein, welche Rolle der Heilige Geist bei der Findung und Ausübung der eigenen Mission spielt. Dass wir die Kraft, die wir dafür benötigen, nicht aus uns selbst, sondern aus ihm beziehen und ihm unser persönliches Joch abgeben sollen. Nachdem für jeden, der für sich beten lassen wollte, gebetet wurde, schloss Tomazsewski mit seiner Predigt.

Danach gab es wieder ein gemeinsames Mittagessen, wobei es nicht das Übliche gab, sondern zu meiner persönlichen Überraschung kein Schnitzel. Nachdem die Überraschung dem Hunger gewichen ist, hatten wir eine schöne Mittagspause mit vielen tollen Gesprächen, dem Plausch mit Freunden, die man schon länger nicht gesehen hat und einem ausgiebigen Verdauungsspaziergang.

Um 14 Uhr ging es dann mit dem zweiten Gottesdienst weiter, wo Tomazsewski nochmal die wichtigsten Gedanken vom Vormittag aufgriff. Nachdem die Missionare Schwenk uns einen kurzen Einblick in die missionarische Arbeit in Madagaskar gaben, wurde noch das Ehepaar Meinig mit ihrem Sohn Noah, die in Magdeburg das Missionsteam unterstützen, vorgestellt und in ihre dortige Arbeit eingesegnet. Zum Abschluss der Konferenz gab es dann noch Kaffee und Kuchen.

Phil Zinganell

VMF–Herbstkonferenz Süd in Freiburg 01.10.2017

Die Herbstkonferenz der VMF fand dieses Jahr in Freiburg statt. Die gesamte Konferenz stand unter dem Thema: "Ein gesalbter Dienst".

Mit der Predigt diente uns der Gastredner Samuel Peterschmitt, mit der er vor allem die Gemeinden aufrufen wollte, mehr aktiv zu werden und sich nicht in ihrem bequemen Gemeindeleben zurückzulehnen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinsames Mittagessen und genügend Zeit, sich nach und während dem Essen ausgiebig mit denen zu unterhalten, die man sonst nicht sieht, weil sie zum Beispiel in einer anderen VMF–Gemeinde beheimatet sind. Nach dem Essen war ebenfalls auch noch genug Zeit, um einen kleinen oder auch etwas größeren Spaziergang zu machen.

Danach gab uns Jona Grümbel einen kleinen Einblick in die Missionsarbeit in Magdeburg, unter der Leitung von Anthony Fisher, und auch in die Schwierigkeiten, die sich dem Team in den Weg stellen. Nachdem Ewald Krautwurst, langjähriger Missionar in Japan, uns einen kurzen Bericht über die Arbeit in Japan gegeben hatte, betonte Bernd Vogt, wie wichtig Missionsarbeit ist und rief dazu auf, dass sich Menschen jeden Alters von Gott dazu ausrüsten und befähigen lassen, in die Mission zu gehen, um sein Wort zu verbreiten.

VMF–Herbstkonferenz Nord in Frohnhausen 17.09.2017

Logo Herbstkonferenz Nord

Dieses Jahr fand die Herbst–Konferenz der VMF in Frohnhausen statt. Die gesamte Veranstaltung stand unter dem Thema: "Mission? Geh(t) doch!"

Jürgen Hain machte die Begrüßung und gab die Einleitung zum Thema. Er sagte, dass man zum einen die Funktion der VMF in der Welt sehen (Mission? Geht doch!), zum anderen aber auch den Willen zum eigenen Missionieren entdecken oder auch registrieren (Mission? Geh doch!) kann.

Unsere rumänischen Geschwister aus Herborn–Seelbach gaben einen wundervollen Auftakt in den Tag mit einem Chorlied. Danach gab Philipp Kolb ein kurzes Feedback zur Kinder–Freizeit und bedankte sich für all die Gebete. Unseren jüngeren Konferenzteilnehmern gaben wir die Möglichkeit, in eine Kinderbetreuung unter der Leitung von Samuel Wischmeyer vom Bibellesebund zu gehen. Im Anschluss gab es eine Lobpreis– und Anbetungszeit.

der rumänische Chor

Bernd Scheven

Die Predigt hielt uns Bernd Scheven, Wuppertal. Er ist der 1. Vorsitzendendes Ecclesia Gemeindeverbandes und Pastor in Solingen. Bernd hat zudem viele Jahre in Kamerun als Missionar gearbeitet und dort Gemeinden und soziale Einrichtungen ins Leben gerufen. Wir haben 4. Mose 10,1–6 (Aufbruch der Israeliten) gelesen und uns wurden mehrere Fragen dazu gestellt:

  • Spüre ich den Aufbruch, den GOTT bewirken möchte?
  • Will ich mich erschüttern lassen für einen Aufbruch?
  • Lasse ich es zu, dass GOTT an dem Gewöhnlichen rüttelt?
  • Öffne ich mich für die neuen Wege, die GOTT zeigt?
  • Was hält mich vom Aufbruch ab?

Passend zur Predigt wurde anschließend noch ein Lobpreislied gesungen. Bevor alle dann zum Mittagessen eine Etage tiefer gingen, sangen unsere Herborn–Seelbacher Geschwister noch ein Abschlusslied. Danach ging es zum wohlverdienten Mittagessen.

Bernd Vogt

Die Konferenz wurde um 14:00 Uhr fortgesetzt. Zu Anfang gab es eine Lobpreis– und Anbetungszeit. Danach berichtete Bernd Vogt über neue Ereignisse und Projekte aus der Missionsarbeit. In Madagaskar wurde eine "Tochtermission" der VMF gegründet. Dies war sehr knapp, denn wenige Tage nach der Genehmigung wurden keine solchen Anträge mehr zugelassen oder gar unterzeichnet.

Im Anschluss daran berichtete Anthony Fisher über die Gemeindegründung in Magdeburg und über ihre Ziele und Visionen.

In der Kurzpredigt von Bernd Scheven ging es ganz praktisch um die Umsetzung des Missionsauftrags. Das heißt:

  • jedem gegenüber freundlich und hilfsbereit zu sein, egal ob gläubig oder nicht
  • in verständlicher Sprache zu kommunizieren
  • den Gewinn des Evangeliums aufzuzeigen
  • und Anteil nehmen an dem Leben der Menschen.

Nach dem Schlussgebet gab es noch Kaffee, Kuchen und jede Menge gute Gespräche. So langsam ging der Tag dann auch schon zu Ende. Nach und nach verließen immer mehr unserer Geschwister die Konferenz und machten sich auf den Weg nach Hause. Eine impulsgebende VMF–Herbst– Konferenz ging zu Ende.

Lea Zagorski, Frohnhausen

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 12.03.2017

rumänischer Chor Herborn-Seelbach

Unter dem Motto: "Suchet Mich und ihr werdet leben" versammelten sich am 12.03.2017 viele Missionsfreunde und Gäste in der Schaafheimer Kulturhalle zu ihrer Frühjahrs-Konferenz. Ein besonderer Willkommensgruß galt Pastor Daniel Dallmann aus der FCG Lörrach. Der rumänische Chor aus der Missionsgemeinde Herborn-Seelbach erfreute die Zuhörer mit einigen erfrischenden Liedern, ehe eine Zeit des Lobpreises und der Anbetung folgte.

Pastor Dallmann

Pastor Dallmann begann seine Predigt mit dem Aufruf: "Sucht den Einzigartigen." Er führte aus, dass jeder von uns einmalig ist. Unsere Fingerabdrücke und unsere Körper innerhalb der 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde sind einzigartig. All diese Fakten lassen uns staunen über den Schöpfer und unseren GOTT, dem wir dienen und den wir ehren. Was war denn so anziehend an der Person JESUS? Es war Seine Persönlichkeit, Seine Worte. Sie waren voller Wahrheit und Liebe. JESUS tat nur das, was ER Seinen Vater tun sah. ER vertraute sich Seinem Vater an – bis zum Schluss – bis ER am Kreuz betete: “In Deine Hände befehle ICH Meinen Geist.”

In seinen weiteren Ausführungen machte Pastor Dallmann deutlich: “Deutschland ist Missionsfeld geworden. Wir sollten anfangen zu beten, Wunder und Heilungen erwarten. Wir sollten das, was CHRISTUS in uns hineingelegt hat, in diese Gesellschaft transportieren. Die Schuldfrage für uns Menschen sei ein für alle Mal gelöst. Dies gelte für die Sünden der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.” Weiter ging er näher auf die Hochzeit zu Kana aus Joh 2,1–11 ein. Liebevoll forderte er die Zuhörer heraus, bereit zu sein, ihr Gottesbild zu überdenken.

  • JESUS offenbart Seine Herrlichkeit mitten im Alltag
  • JESUS offenbart Seine Herrlichkeit inmitten menschlicher Kleinigkeiten und Peinlichkeiten des Lebens
  • JESUS gibt mit überfließender Freizügigkeit

JESUS ist einzigartig, den wir suchen, der sich finden lässt, dem wir dienen von ganzem Herzen. Worauf ist dein Fokus gerichtet? Lasst uns als Christen anfangen, eine Kultur der Großzügigkeit zu leben. GOTT kann nicht anders. ER offenbart Seine Herrlichkeit, Sein Wesen und Können in und durch die Gemeinde JESU. ER will, dass wir an dem Ort, wo wir stehen, die Herrlichkeit GOTTES sichtbar machen. Uns ist etwas von GOTTES Herrlichkeit geschenkt und anvertraut worden, was sichtbar werden soll. Mit der Frage: “Welches GOTTES-Bild haben wir?”, bat Pastor Dallmann die Zuhörer abschließend, GOTT eine Antwort darauf zu geben.

Mit 2 Liedern des Schaafheimer Chores begann der Nachmittagsgottesdienst. Daran schloss sich eine Lobpreiszeit an. In seiner Kurzpredigt ging Pastor Dallmann auf Joh 21,15–19 ein. "Hast du MICH lieb?" – Diese Frage stand im Mittelpunkt der Bibelbetrachtung. Nach welchem Maßstab wird unser Leben beurteilt? JESUS stellt uns diese Frage: “Hast du MICH immer noch lieb? Was ist mit deiner Hingabe, deiner Liebe zu MIR?” Nicht auf das Verhalten ziele die Frage ab, sondern auf das Verhältnis zu JESUS CHRISTUS. In welcher Beziehung stehst du zu JESUS? GOTT liebt dich und mich. Entscheidend ist, dass Sein "Ja" zu meinem Leben steht.

  • Wir lieben JESUS, indem wir Gemeinschaft mit IHM pflegen und es IHM immer wieder sagen, dass wir IHN lieb haben. Wann hast du IHM dies zuletzt gesagt?
  • Wir lieben JESUS, wenn wir traurig sind über das, worüber JESUS traurig ist.
  • Wir lieben JESUS, indem wir Seine Liebe weitergeben.
  • Wir lieben JESUS, indem wir uns Seiner Führung anvertrauen.

Pastor Dallmann appellierte an seine Zuhörer, sich mit einem offenen Herzen JESUS zuzuwenden.

Bernd Vogt bat danach verschiedene Mitarbeiter, einen exemplarischen Einblick in die Missionsarbeit zu geben. Zunächst verlas er dazu ein aktuelles E-Mail unserer Missionare Schwenk auf der Insel Madagaskar. Sie berichteten, dass sie keinen Schaden durch den Wirbelsturm erlitten haben.

Ewald Krautwurst

Missionar Ewald Krautwurst (Japan) bedankte sich für die Treue, Liebe und die Gaben der Mission und sprach die herzliche Einladung zu einem Besuch in Japan aus. Er bat die Konferenz, auch weiter für Japan zu beten. “Lasst uns in dieser Liebe weiterhin verbunden sein, wir sind den Japanern das Evangelium und die Herrlichkeit GOTTES schuldig.” Anschließend verlas er noch Grüße von Roald Lidal und Christof und Chihoko Kostner.

Tobias Weimer und Jona Grümbel stellten das Gemeindegründungsprojekt "Magdeburg" vor. Sie berichteten über ihre bisherigen Aktivitäten in den vergangenen 6 Monaten. Das Team habe den Eindruck gewonnen, dass die Menschen in Magdeburg offen seien. Die 7–köpfige Gruppe befinde sich derzeit in der Teamaufbauphase und Stadterkundung.

Pascal Albrecht gab einen kurzen Einblick in die Jugendarbeit. Er verwies auf die Freizeiten für junge Erwachsene und die Jugendfreizeiten.

Ein besonderer Dank gilt der VMF–Gemeinde Schaafheim für die erwiesene Gastfreundschaft.

Manfred Orth

VMF–Herbstkonferenz Nord in Meiswinkel 25.09.2016

Mit einer geistlichen Vorspeise am Samstagabend zu dem Thema: "Lass dein Licht leuchten" motivierte uns Matthias Brandtner, in Bewegung zu kommen. GOTT liebt es, uns zu gebrauchen, um Menschen zu retten. Das ist unser Job.

Der Sonntagmorgen wurde musikalisch umrahmt vom rumänischen Jugendchor aus Herborn-Seelbach. Die Predigt am Morgen stand unter dem Thema: "Trau GOTT Wunder zu."

Matthias Brandtner

Matthias Brandtner ermutigte, im Vertrauen über Mauern zu springen, auch wenn man nicht weiß, was dahinter ist. GOTT passt auf uns auf. Wie viel könnten wir erleben oder auch verpassen, wenn GOTT doch Wunder tut. Wie wäre es, wenn es Menschen gibt, die es irgendwie hinbringen, den Arm GOTTES zu bewegen? Wie denken wir über GOTT? Denken wir groß über GOTT? Trauen wir GOTT Wunder zu? Begrenzen wir GOTT mit unseren Vorstellungen? Nehmen wir uns zu wichtig? GOTT hat auch ohne uns alles im Griff. Was ist, wenn dein Kind eine schwierige Phase durchmacht? Wer hilft dann in dieser Sache? Ist es dein Kind, dann helfe du so gut du es kannst. Aber wenn es GOTTES Kind sein darf, dann kümmert sich GOTT darum. Das ist der Schlüssel. GOTT hilft so gern. GOTT bewirkt Wunder. Legen wir doch all unseren Stolz ab. Wir dürfen ehrlich sein vor GOTT und IHN um Hilfe bitten. ER ist unser Vater. Viele persönliche Erlebnisse untermalten die Predigt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der anschließenden freien Zeit bei herrlichem Sonnenschein berichtete Madagaskar-Missionar Reinhard Schwenk über die Arbeit vor Ort. Es läuft sehr gut mit der Gemeindegründung und der Zusammenarbeit mit den Einheimischen. Man spürte, wie zufrieden er mit "seiner" Arbeit ist. GOTT ist am Werk. Möge es weiter so bleiben, dass viele Menschen zu JESUS finden.

Der Sonntagnachmittag stand unter dem Thema: "Wie du ein Wunder für andere wirst." Matthias Brandtner leitete die Predigt ein mit der Frage, die ihm sein damals kleiner Sohn stellte, welcher jeden Morgen auf seinem Weg zur Schule von einem großen Hund zu Tode erschreckt wurde: "Papa, darf der das?"

Der Feind setzt alles daran, um uns zu lähmen. Das erkennen wir daran, wenn uns Angst und Druck befallen oder Zweifel kommen, ob GOTT das wirklich so gemeint hat. Da muss man fragen: "Papa, darf der das?" Dulden wir diese Angriffe in unserem Leben? Was erlauben wir und was nicht? Warum unternehmen wir nichts dagegen? Darf der Feind dein Leben schwächen? Er darf es nicht! Im Glauben und in Vollmacht sollten wir dem Feind befehlen, dass dieser zu fliehen hat. Wir haben ein himmlisches Bürgerrecht. Der Zerstörer darf nicht an deine Kinder oder deine Ehe ran. GOTT hat uns bevollmächtigt, lassen wir uns nicht berauben. Treten wir dem Feind in der Kraft GOTTES entgegen. Was wir auf der Erde binden, wird im Himmel gebunden sein. Wir haben Autorität von GOTT, entweder wir gebrauchen unsere Vollmacht oder der Feind treibt sein Spiel mit uns. Wir sind herausgefordert, wie Könige zu herrschen. Unser Gebet hat Autorität und setzt die Kraft GOTTES frei.

Gruppenfoto Kinder

Nach der Predigt gab es die Möglichkeit, das Gehörte direkt in die Praxis umzusetzen. Personen, die Gebet wünschten, durften aufstehen und andere Geschwister haben für sie gebetet.

Abgeschlossen wurde die Konferenz mit Kaffee und Kuchen.

Stefan Simonazzi, Meiswinkel

VMF–Herbstkonferenz Süd in Pfalzgrafenweiler 09.10.2016

Die jährliche Süd–Konferenz fand dieses Jahr bei den "Pfalzis" – in Pfalzgrafenweiler statt. Um 10 Uhr begann der Gottesdienst, zu dem extra ein ganzer Bus aus Freiburg sowie zahlreiche andere Gäste aus verschiedenen VMF–Gemeinden und anderen Orten angereist waren.

Helmut Kühn

Der Morgengottesdienst war gefüllt mit Lobpreis und einer Predigt von Missionar Helmut Kühn, der nun seit letztem Jahr wieder mit seiner Frau Marion in Deutschland ist und uns zum Thema Psalm 23 sowie über die Heiligkeit und Gerechtigkeit GOTTES den Gottesdienst gestaltete.

Nach der Predigt, als bereits die ersten Mägen knurrten, gab es ein gemeinsames Mittagessen, bei dem viele gute Gespräche entstanden. Wir freuten uns, Freunde von anderen VMF–Gemeinden wiederzutreffen und uns auszutauschen.

Als die Mittagspause um 14 Uhr zu Ende ging und die Mittagsmüdigkeit sich einschleichen wollte, wurde die Gemeinde mit Lobpreis erstmal wieder zum Nachmittagsgottesdienst wachgerüttelt, sodass man danach wieder Helmut Kühn bei seinem Impuls über Gebet zuhören konnte.

Tobias Weimer

Tobias Weimer berichtete von seinem Umzug nach Magdeburg und seiner Arbeit in der Gemeindegründung. Nach dem Zeugnis von Tobias war der VMF–Missionsvorsteher Bernd Vogt an der Reihe, um uns von unseren entsandten Missionaren zu berichten, über die Arbeit, die geschieht. Er erinnerte uns nochmal an den Missionsbefehl und ermutigte uns, durch Spenden und Gebet stets aktiv zu bleiben.

Als auch dieser Gottesdienst zu Ende war, ließen wir den gemeinsamen Tag noch mit Kaffee und Kuchen ausklingen, bei dem wieder gute Gespräche und Austausch entstanden und viele nochmal gemeinsam reflektierten, was in den Gottesdiensten gesagt wurde. Nach und nach machten sich vor allem die Weitgereisten wieder auf den Weg, da einige noch mehrere Stunden Fahrt auf sich nehmen mussten.

Lobpreisteam

Mich persönlich hat die Konferenz sehr ermutigt und gestärkt und mir nochmal den Befehl JESU vor Augen geführt, IHN zu verkündigen und nicht nur, wenn du weit weg als Missionar arbeitest, sondern jeder an seinem Ort, auf der Arbeit, in der Schule … Denn die besten Früchte tragen wir, wenn wir an dem Ort für GOTT leben, an dem ER uns haben möchte – in unserem persönlichen Erntefeld.

Sofia Jung

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 17.04.2016

Mitte April kamen die Gemeinden der VMF in der Mehrzweckhalle Schaafheim zusammen, um sich gegenseitig auszutauschen und die Berichte der Innen– als auch Außenmission zu hören.

Zu Besuch von der Bibelschule Beröa war Moor Jovanovski und leitete die Konferenz mit einer Predigt zu 2. Kor 5,17 ein. “Wenn jemand zu CHRISTUS gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues ist geworden!” Hierbei betonte er die Perspektive auf den Dienst der Versöhnung: Wir Christen sind dazu berufen, den Dienst der Versöhnung in unserem direkten Umfeld zu verrichten. Das Herz der Versöhnung liegt in unserem neuen Wesen, nicht in unserem Handeln. Nach gemeinsamer Gebetszeit und Lobpreis gab es die Möglichkeit, sich bei Mittagessen und Spaziergang am persönlichen Austausch mit anderen zu begeistern.

Zum Nachmittag fanden sich auf der Bühne die Missionare der Außenmission wieder, um von ihrer vergangenen Zeit im jeweiligen Land zu berichten. Werner und Helga Knorr verabschiedeten sich von ihrem Dienst in Kamerun. Die Zelte wurden ebenfalls in Chile abgebrochen, wo Familie Helmut Kühn bis dato 21 Jahre im Dienst stand. Die wertvolle Arbeit wurde an beiden Orten in andere Hände weitergereicht und wir hoffen, dass GOTT die Arbeit weiterhin segnet und sich das Erntefeld dort vergrößert. Ewald Krautwurst kehrte nach 30 Jahren aus Japan zurück. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres im November 2015 ist er nun in den verdienten Ruhestand getreten. Wir wünschen den heimgekehrten Missionaren einen guten Neustart in Deutschland.

Innerhalb des VMF–Vorstandes gab es einen Amtswechsel in der Kassenverwaltung von Berthold Schmidt aus Herborn–Seelbach, der 19 Jahre lang das Amt trug, zu Friedhilde Epah aus Schaafheim. Der Amtswechsel wurde durch Wahl der Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung in Herborn-Seelbach entschieden. Wir danken Berthold Schmidt für seinen treuen Dienst und wünschen Friedhilde Epah viel Gelingen und Unterstützung für das neue Amt.

Auf der Frühjahrs–Konferenz zeigt sich wahrscheinlich am besten, wie familiär die Gemeinschaft der VMF ist. Nicht nur das Zusammenkommen aus ganz Deutschland und den Auslandsposten der Mission, sondern auch der enge Bezug zueinander trotz großer Distanz zu anderen Gemeinden ist deutlich spürbar, wenn sich Alt und Jung treffen. Gemeinsam reden und schweigen, lachen und weinen, glauben und zweifeln, danken und klagen; all dies macht Gemeinschaft in der Familie VMF aus.

Wir danken GOTT dafür, dass Sein Segen nicht nur auf der gemeinsamen Arbeit der VMF liegt, sondern auch auf der Gemeinschaft der VMF!

Christoph Petry

VMF–Herbstkonferenz Nord in Frohnhausen 27.09.2015

„Wen da dürstet, der komme zu MIR und trinke! Wer an MICH glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.” Joh 7,37–38

Logo Herbstkonferenz

Diese von JESUS CHRISTUS am letzten Tag des Laubhüttenfestes in Jerusalem gesprochenen Worte stellten das Motto und zugleich den Bezugspunkt für viele Beiträge während der VMF–Missionskonferenz am 27.09.2015 in Frohnhausen dar.

Auf die lebenswichtige Bedeutung des Wassers ging Jürgen Hain in seiner Begrüßung ein, als er den Bibeltext in Beziehung zu der Flüchtlingssituation in Deutschland setzte und darauf hinwies, dass Flüchtlinge bei ihrer Ankunft mit einer Flasche Wasser empfangen werden, damit sie ihren Durst stillen können. Dieses Bild passt wunderbar auf JESUS CHRISTUS, der JEDEN nach IHM dürstenden Menschen mit offenen Armen empfängt und ihn mit dem Wasser des Lebens erfüllt.

Das Musikteam besang in seinem Vortragsstück den tiefen Frieden, der sich wie ein Strom aus der Herrlichkeit GOTTES über die Gläubigen ergießt und ihre Sorgen zudeckt. Im Anschluss trug der rumänische Chor ein Lied vor, dessen zentrales Thema "Ich bete an ..." die Gemeinde daran erinnerte, GOTT im Gebet für alles in unserem Leben zu danken.

Stefan Hantke berichtete von der VMF–Kinder–Freizeit in Gernsheim, die unter dem Motto "Ein Leben in Rom" 45 Kinder in vielfältiger Form an das römische Leben zu Zeiten des Neuen Testaments heranführte. In zahlreichen Workshops wurden Standarten gebaut, Seife gegossen, ein römischer Streitwagen konstruiert und ein Ofen hergestellt, in dem später eigenes Fladenbrot gebacken wurde. Eingerahmt wurden diese Aktivitäten durch morgendliche Bibelarbeiten, Anspiele und gemeinsames Singen. Gast vor Ort war Gerhard Weber, der den Kindern die Missionsarbeit in Chile und die Schönheit des Landes näherbrachte.

Während der anschließenden Anbetungs– und Lobpreiszeit wurde in den Liedern die Liebe GOTTES besungen, die sich einem ewigen Strom gleich auf die Gemeinde ergießt. JESUS steht im Mittelpunkt unseres Lebens, ER ist unser wunderbarer Hirte.

Der stellvertretende Direktor des Marburger Bibelseminars, Dr. Thomas Weißenborn, nahm das Motto der Herbst–Konferenz in seiner Predigt auf und setzte die Worte JESU in Bezug zum Laubhüttenfest, einem der 3 jüdischen Pilgerfeste. Während der 7–tägigen Festlichkeiten bezogen die Pilger und auch die Bewohner Jerusalems selbst gebaute Laubhütten. Die Stimmung während des Festes war ausgesprochen fröhlich und ausgelassen, sie wurde den Gläubigen von GOTT sogar ausdrücklich in 3. Mose 23 "verordnet". Eine weitere Besonderheit war die Tatsache, dass "Sukkot" als Erntefest gefeiert wurde. Das Laubhüttenfest erinnert zudem an den Auszug aus Ägypten, als die Israeliten während der 40–jährigen Wüstenwanderung auch in selbst gebauten Hütten lebten. Sukkot soll also an die eigene Herkunft erinnern und zugleich Ausdruck der Freude und Dankbarkeit sein, dass GOTT Sein Volk in ein Land führte, in dem Milch und Honig fließen. Ein 3. Element, das beim Laubhüttenfest eine große Rolle spielt, ist die Wassersymbolik. Wasser ist für die Ernte und damit das Überleben von größter Bedeutung. Regen wurde daher immer auch als Ausdruck von GOTTES sichtbarem und unsichtbarem Segen angesehen. Und genau am letzten und wichtigsten Tag dieses Festes – am Ende eines langen, heißen Sommers – trat JESUS öffentlich auf und rief: „Wen da dürstet, der komme zu MIR und trinke!” Joh 7,37

JESUS ruft gemäß der Botschaft des Laubhüttenfestes ALLE dürstenden Menschen auf, zu IHM zu kommen und zu trinken. Mit diesen Worten offenbart sich JESUS und macht klar, wer ER wirklich ist. ER ist der Durstlöscher, ER erfüllt die Verheißung Jesajas, dass GOTTES Segen über die Grenzen Israels hinausgehen und auch über die Heidenvölker ausgegossen wird. JESUS nimmt hier also Bezug auf die Verheißungen des Alten Testaments, aktualisiert diese aber, indem ER sie auf sich bezieht.

Es ist nun der Gläubige, von dem Ströme lebendigen Wassers ausgehen werden. Wir, die an JESUS CHRISTUS glauben, sind der Tempel, von dem der Segen GOTTES in die Welt getragen wird. Und dies wurde möglich, als JESUS verherrlicht und am Kreuz zum König der Welt gekrönt wurde. Erst dann konnte der HEILIGE GEIST über die Gemeinde ausgegossen werden. “Das sagte ER aber von dem GEIST, den die empfangen sollten, die an IHN glaubten; denn der GEIST war noch nicht da; denn JESUS war noch nicht verherrlicht.” Joh 7,39

Mit dem Lied: "HERR, wir loben Deine Gnade" ging der Vormittagsgottesdienst zu Ende.

Die ca. 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Missionskonferenz wurden sowohl mittags als auch am Nachmittag von dem Küchenteam kulinarisch verwöhnt.

Kinderbetreuerteam

Nina, Kathrin und Kirsten, 3 Erstsemesterstudentinnen des Marburger Bibelseminars, betreuten vormittags und nachmittags die Kinder. Das Thema des Vormittags: "David und Goliath" wurde genau wie "Der barmherzige Samariter" am Nachmittag mit zahlreichen Spielen, Mal– und Bastelarbeiten sowie Liedern kindgerecht aufbereitet. Die Kinder standen dann auch zu Beginn des Nachmittagsgottesdienstes im Zentrum. Sie durften nach vorne kommen und die Gemeinde sang mit ihnen gemeinsam das Kinderlied "GOTT mag Kinder", bei dem viele aufstanden und aktiv mitmachten. In der sich anschließenden Lobpreis– und Anbetungszeit wurde der Name des HERRN erhöht.

Anna Epah, Nina Gräb und Felizitas Reeh berichteten von der VMF–Jugend–Freizeit in Gladenbach–Weidenhausen. Ihren Eindrücken voraus ging ein sehr anschauliches Video, das der Gemeinde einen Einblick in die Aktivitäten und die sehr gute Stimmung vor Ort vermittelte. Das Thema der Freizeit war "Barnabas – Auf den Spuren eines großen Vorbilds". Das Leben von Barnabas (aramäisch: Sohn des Trostes) machte einen großen Eindruck auf die Jugendlichen, da er von GOTT so verändert wurde, dass er seinen Besitz verkaufte, den Erlös den Aposteln zur Verfügung stellte und sein Leben fortan dem Werk GOTTES widmete. Er wurde von GOTT geprägt und sah Potentiale in anderen Menschen (z.B. investierte er sich in Paulus).

In diesem Zusammenhang wies Anna darauf hin, dass GOTT auch heute noch Menschen verändert, prägt und mit den verschiedensten Potentialen (Gaben) ausstattet. Ebenso wie Barnabas sollen auch wir uns von GOTT verändern und prägen lassen und uns in Menschen investieren, in denen wir Potential entdecken.

Der rumänische Chor rief in seinem Vortragsstück die Gemeinde dazu auf, bereit zu sein für das Kommen JESU. Seine Gnade wird uns erlösen.

In der anschließenden Predigt berichtete der Leiter der New Life Ministries, Roald Lidal, unterstützt durch Japanmissionar Ewald Krautwurst, von der Arbeit dieser in Japan ansässigen Organisation, die sich auf den Druck und die Verbreitung von Bibeln spezialisiert hat. Oberste Priorität hat dabei der Dienst in Japan, da nur ein sehr kleiner Teil der 127 Millionen Einwohner JESUS und das Evangelium kennen.

Ein sehr wichtiger Schritt war das im Jahre 2006 initiierte Manga Bible Project, welches in 5 Bänden die Geschichte der Bibel in einem japanischen Comicstil erzählt. Der Erfolg ist überwältigend, wurden bisher bereits mehr als 8 Millionen Bücher in 33 Sprachen produziert und in Ländern wie Japan, China, Nordkorea, Uganda und den Philippinen verteilt. Viele Menschen, darunter Ältere, Kinder und Gefängnisinsassen, fanden durch das Lesen eines Manga Messiah Bandes zu JESUS. Weitere Planungen umfassen das Verteilen der Manga-Bücher an syrische Flüchtlinge im Libanon, Jordanien und auch in Europa. Auch Straßenkinder in Manila sollen mit Manga Messiah versorgt werden.

„ ... Macht doch eure Augen auf und seht euch um! Das Getreide ist schon reif für die Ernte.” Joh 4,35 und „ ... Geht hinaus in die Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft.” Mk 16,15
Mit diesen Worten gibt GOTT den Missionsbefehl, in die Welt hinauszugehen und die Gute Nachricht unter allen Völkern der Erde zu verbreiten. GOTT ruft uns auf, uns am weltweiten Missionsauftrag zu beteiligen, denn - so berichtet Roald Lidal aus eigener Erfahrung - noch nie war das Bedürfnis nach JESUS und der Verkündigung des Evangeliums so groß wie heute. Zudem waren noch nie mehr Menschen in die Verkündigung des Evangeliums involviert als heute. Auf der anderen Seite wurden aber auch noch nie so viele Menschen auf Grund ihres Glaubens verfolgt.

In diesem Zusammenhang bedauert Roald Lidal, dass das Interesse an der Mission in der westlichen Welt deutlich nachgelassen hat und auf der anderen Seite die Verkündigung des Evangeliums in Ländern wie China, Indien, Afrika, Brasilien und Südkorea voranschreitet. Diese Feststellung unterlegt er mit zahlreichen Beispielen, von denen hier exemplarisch einige aufgeführt werden:

  • 1983 gab es 1.900 Missionare in Schweden. Im Jahre 2002 waren es nur noch 696, von denen aktuell aber nur 30 % aktiv am Missionsauftrag arbeiten.
  • In der näheren Zukunft wird es mehr chinesische Missionare geben als europäische. In China werden diese Missionare in Bibelschulen im Untergrund ausgebildet.
  • Viele chinesische Missionare sind bereits mit der Verkündigung des Evangeliums im Mittleren Osten beschäftigt und verbreiten dort die Frohe Botschaft unter den Muslimen.
  • In den letzten 15 Jahren sind mehr Muslime zum Glauben gekommen als in 1.400 Jahren zuvor.
  • Indien erlebt momentan eine große Erweckung. So wurden z.B. in der Region Punjab 800 Menschen über einen Zeitraum von 4 Monaten getauft.
  • Auf der anderen Seite wurden in Indien aber auch noch nie so viele Christen verfolgt.
  • Im Iran gibt es aktuell ca. 360.000 Gläubige. Viele iranische Jugendliche kehren dem Islam den Rücken.
  • In Lateinamerika gab es vor 100 Jahren ca. 50.000 Gläubige. Heute sind es ca. 150.000.000.
  • Trotz schlimmster Verfolgung verbreitet sich das Evangelium auch in Nordkorea. Es wird vermutet, dass ca. 150.000 Gläubige dort leben.
  • Für diese Untergrundgemeinden in Nordkorea werden besonders kleine Bibeln produziert, damit man sie vor den Behörden verstecken kann, drohen doch 3–5 Jahre Gefängnis nur für den Besitz einer solchen.
  • Pro Jahr produziert New Life Ministries 500.000 bis 1 Million Bibeln für China.
  • Eine der größten Hauskirchen in China hat 5 bis 7 Millionen Mitglieder. Solche Gemeinden müssen zumeist im Untergrund agieren.

Roald Lidal rief die Gemeinde auf, für die Gläubigen in den genannten Ländern zu beten, um sich so an der Erweckung zu beteiligen.

Im Anschluss beteten Jürgen Hain, Klaus Siffringer und Berthold Schmidt für Bernd Vogt, der am 28.09. nach Madagaskar reist, um dort die Missionare Dr. Reinhard und Martina Schwenk zu besuchen. Auch für Roald Lidal und Ewald Krautwurst und deren Engagement bei der Verbreitung des Evangeliums wurde ein Segensgebet gesprochen. Mit dem Lied: "Die Sach ist Dein, HERR JESU CHRIST" ging die gesegnete VMF–Konferenz zu Ende. Herzlichen Dank an die Missionsgemeinde Frohnhausen für die Ausrichtung der Konferenz.

Oliver Thielmann, Herborn

VMF–Herbstkonferenz Süd in Freiburg 18.10.2015

„Wie MICH der Vater gesandt hat, so sende ICH euch.“ Joh 20,21b

Bernd Scheven

Unter diesem Motto, das Bernd Scheven anschaulich und alltagstauglich auslegte, stand die VMF–Süd–Konferenz in diesem Jahr. Vormittags malte uns Bernd die Situation des Timotheus vor Augen, der von Paulus beauftragt worden war, die Gemeinde in Ephesus zu leiten und was das für den jungen Mann bedeutete. Herausforderungen jeder Art sah er sich gegenübergestellt. Sie verlangten nach Regelung, jedoch warnte Paulus Timotheus gleichzeitig davor, gesetzlich zu werden. Den unter Stress stehenden Timotheus, der herausfinden musste, was nun eigentlich seine Aufgabe war, ermutigte Paulus, das auszuleben, was in ihn hineingelegt war (1. Tim 4,14 und 2. Tim 1,6). Er rief ihm Vers 7 (aus 2. Tim 1) zu, auf den Bernd am Vormittag besonderes Gewicht legte: „Der Geist der Entmutigung und Verzagtheit ist nicht von GOTT, sondern der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.” Diese Eigenschaften sind von GOTT in uns hineingelegt und müssen nun heraus (zu den Menschen).

Anspiel

Nachmittags legte Bernd Scheven dar, wie wir auch als unscheinbare Menschen im Alltag, im ganz Kleinen, als Gesandte wirken können. Er machte dies an der Geschichte Naemans deutlich. Verschiedene Personen wirkten jeder auf seine Weise dabei mit, dass Naeman von dem großen "Aber" seines Lebens, dem Aussatz, geheilt wurde. Dies geschah durch den überzeugenden Lebensstil des kriegsgefangenen israelischen Mädchens, den Gehorsam Gehasis, der Elisas Botschaft ausrichtete, und die Barmherzigkeit der Soldaten. Auch wir sind aufgerufen, so zu leben.

Außer Bernd Schevens Predigten gab es weitere Programmpunkte, so z.B. Missionsberichte von Ernst–Dietrich Osthof und Bernd Vogt.

Ernst–Dietrich Osthof las Auszüge eines Briefes von Christina Stedtler vor, die z.Zt. bei Webers in Chile mitarbeitet.

Hüpfburg

Bernd Vogt berichtete von Reinhard und Martina Schwenk, die der Missionsarbeit in Madagaskar nachkommen. Dazu zeigte er Bilder, die einen kleinen Einblick in das Land und das Leben dort gaben.

Ein Anspiel und Anna Epahs Worte im Anschluss daran machten uns deutlich, dass wir alle aufgerufen sind, nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes zu sein; aufgerufen zu gehen, zu handeln. Die Kinder bekamen in altersgerechten Gruppen ihr eigenes, vielfältiges Programm. Sie waren mit Sicherheit nicht die Einzigen, die sich darüber freuten, sondern auch die dankbaren Eltern, die dadurch ungestört den Gottesdiensten folgen konnten.

Auch für das äußere Wohl war reichlich gesorgt. Sollte jemand hungrig den Tisch verlassen haben, dann war er daran jedenfalls selbst schuld.

Nach einem angefüllten und ausgefüllten Tag gilt die Herausforderung nun jedem von uns, in seiner Zeit, in seinem Umfeld, seiner jeweiligen Sendung nachzukommen. Lass dich von GOTT gebrauchen!

SJ

beim Kaffeetrinken

 

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 19.04.2015

„Pflüget euch ein Neuland und sät nicht unter die Dornen!” Jer 4,3

Die Losung der VMF–Missionskonferenz am 19.04.2015 in Schaafheim war zugleich die geistliche Klammer für alle Beiträge. Der Schaafheimer Chor lud ein zum Leben: Du sollst leben, weil ER dich leben lässt.

Gastgeber Michael Epah war es ein Anliegen, dass wir so zu GOTT kommen, wie wir sind. Wir brauchen uns nicht zu verstellen: „Ist einer bedrückt, so bete er; ist einer fröhlich, so singe er ein Loblied.” Jak 5,13

Missionsleiter Bernd Vogt ging auf die Losung ein: GOTT sendet Sein Wort. Wir säen auf Hoffnung. Es bedarf der Geduld, bis die Frucht entsteht. Welche Frucht entsteht, hängt vom Samen ab. Was man sät, das erntet man auch. Wir brauchen ein offenes Herz für Sein Wort und eine freudige Erwartungshaltung für das Wachsen der Frucht.

Während der anschließenden Lobpreiszeit sprach der HERR in einer Botschaft: ICH, der Allmächtige, habe euch berufen zu gehen. Folgt Meinem Ruf und seid bereit zu dienen. ICH bin bei euch.

Waldemar Sardaczuk
Waldemar Sardaczuk
AVC Nidda

Der Ehrenvorsitzende und Mitbegründer des AVC, Waldemar Sardaczuk, diente uns am Wort: „Ich habe euch 2 Propheten mitgebracht.” Jer 4,1–3: “Wenn du, Israel, umkehrst zu MIR und die Greuel entfernst … so werde ICH die Heiden mit (dir)segnen.”
Wir hindern die Dornen nicht am Wachsen und säen hinein.

Hos 10,11: “Ephraim war eine junge Kuh, daran gewöhnt, gern zu dreschen. Aber ICH habe ihm ein Joch auf seinen schönen Nacken gelegt; ICH will Ephraim einspannen.”

Beim Dreschen geht die Kuh immer rund und kann auch vom Getreide fressen, weil man ihr Maul nicht verbinden darf.

Beim Pflügen geht es nicht mehr rund, sondern geradeaus. Es ist harte Arbeit ohne Fressen. Auch ist Pflügen Teamarbeit, weil der Pflug gehalten werden muss. Das Schlüsselwort ist "einspannen lassen". Wer lässt sich einspannen? Alles Geben, Beten usw. nützt nichts, wenn ich mich nicht einspannen lasse. Der harte Boden muss gepflügt werden; es geht nur in der Kraft des GEISTES. Der Pflug bringt Steine nach oben, Unkraut, Wühlmäuse, er zerreißt Gewachsenes. Das geschieht durch die Bußprediger, aber wir wollen gestreichelt werden. Manche wollen nur da hingehen, wo geerntet werden kann, aber wer pflügt und sät? Für Missionsgesellschaften heißt das auch, Traditionsmissionsfelder abzugeben, um Neuland zu pflügen. Wenn wir gehorsam sind, werden die Heiden gesegnet, sonst bleiben sie unter dem Fluch.

Nach der Predigt hatte jeder die Möglichkeit keit, nach vorne zu kommen, wo sowohl für Kranke gebetet wurde als auch für solche, die Kraft brauchen für ihren Dienst.

Der Nachmittag begann mit einer Zeit des Lobpreises und Betens. Die Kinder wurden ebenso wie vormittags von zwei Mitarbeitern der Kinder–Evangelisations– Bewegung (KEB) betreut. Die Botschaft des Vormittags hatte auch Jugendliche erreicht, denn sie saßen nachmittags in der ersten Reihe.

Waldemar Sardaczuk diente uns ein zweites MaI und zwar mit dem Bericht vom Zöllner Zachäus aus Lk 19: "Und JESUS ging hinein und zog durch Jericho."

JESUS ging in die verfluchte Stadt hinein (Jos 6,26). Dort war einer (Zachäus), der wollte IHN sehen. JESUS zog durch und hat es durchgezogen. Wer einen Neubruch pflügt, der muss es durchziehen gegen allen Widerstand.

Der rumänische Chor sang uns das Vaterunser auf Rumänisch.

Dann gaben uns Reinhard und Martina Schwenk ihren neusten Missionsbericht aus Madagaskar. Wegen der vielfältigen Gefahren dort wählten sie als Leitspruch: „Wer unter dem Schirm des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum HERRN: Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein GOTT, dem ich vertraue.” Die Sprachschule verlief gut. Sie durften in vielen Gemeinden ein Segen sein. Sie besuchten ein Gefängnis. Dort verteilten sie Nahrungsmittel und Seife. Dies war möglich durch eine VMFSpende. Ihr Tierzuchtprojekt fand offene Türen beim Bürgermeister. Hier erwies sich die Vorarbeit von Bruder Forschlé als wichtig. Mit den Worten: “HERR, Du begeisterst mich”, brachte Reinhard seine Freude über die Leitung des HEILIGEN GEISTES zum Ausdruck, die sie in der ganzen Zeit erfahren hatten. Vor allem die Zusammenarbeit mit den anderen Missionaren erwies sich als fruchtbringend. Familie Schwenk mit Bernd Vogt
Martina Schwenk, Missionsleiter Bernd Vogt und Dr. Reinhard Schwenk

Insbesondere erwähnte Reinhard die Assemblies de Dieu, den Bibellesebund, die Assemblies of God und nicht zuletzt den AVC. Gerade diese Einheit der Missionare hatte offensichtlich den Zuschlag des HEILIGEN GEISTES gemäß den Worten JESU: „Alle sollen eins sein, wie Du Vater in Mir bist und ICH in Dir bin, sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, dass Du Mich gesandt hast.” Joh 17,21

Tobias Weimer

Tobias Weimer aus der Gemeinde Pfalzgrafenweiler besucht die Bibel– und Missionsschule Karlsruhe. Im Rahmen seiner Ausbildung machte er eine Missionsreise nach Südamerika. Insgesamt nahmen sie 4.500 km unter die Reifen; besonders in Panama, Bolivien und Brasilien. Sie machten eine Jüngerschaftsschule mit Mennoniten, sie erlebten Bekehrungen und durften Gemeinden gründen. Am meisten bewegte sie aber die Erfahrung der Kraft GOTTES gemäß Markus 16,17+18. Sie erlebten, wie Blinde sehend und Lahme gehend wurden und wie Dämonen weichen mussten und wie Menschen aus einem "kaputten Leben herauskommen".

Anthony Fisher

Als Nächster ging Anthony Fisher ans Mikrofon. Er ist „unser Mann“ für Deutschland, insbesondere für den Osten. Derzeit arbeitet er an einem Gemeindegründungsprojekt in Potsdam mit. Durch die jahrzehntelange Unterdrückung des christlichen Glaubens ist die Bevölkerung überwiegend atheistisch. Nach neueren Statistiken ist die ehemalige DDR das atheistischste Land der Erde. Es bedarf großer Geduld, die Menschen in ihrem Misstrauen abzuholen und in Gemeinden zu integrieren. So durfte er schon 2 Taufen erleben. Sein PIan ist, in 2016 nach Magdeburg umzuziehen, wo er bereits jetzt die Weichen für eine Gemeindegründungsarbeit stellt. Seine Vision ist die Schaffung einer Gemeindebewegung.

Mit dem Pfingstjubellied: "Bald kommt der HERR, Halleluja", ging die gesegnete Missionskonferenz zu Ende. Unser besonderer Dank geht an die Gemeinde Schaafheim für die Gestaltung und Ausrichtung der Konferenz und das schöne Ambiente mit dem alten Pflug.

Dieter und Rita Schön, Birkenfeld

Kinderbetreuung durch KEB
Während des Gottesdienstes wurden die Kinder durch 2 Mitarbeiter
der Kinder–Evangelisations–Bewegung (KEB) betreut