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VMF-Konferenzen

Herbst-Konferenz (Süd) in Pfalzgrafenweiler am 17.10.2021

In diesem Jahr gab es ein mittlerweile neu-gewohntes-Format der Herbst-Konferenz: Die eigentliche Zusammenkunft wurde in Anbetracht der allgemeinen Lage über die Hybrid-Form gewählt. Verschiedene VMF-Gemeinden, die sich unter Nicht-Pandemie-Bedingungen bei dieser Konferenz im Real Life, also in echt oder modern gesagt, in "Präsenz" getroffen hätten, blieben an ihrem Ort und konnten den Gottesdienst, der von der VMF-Gemeinde Pfalzgrafenweiler ausgetragen wurde, am Bildschirm mitverfolgen.

Nach der schwungvollen Vorstellung von Tobias Kley und seiner Arbeit über die Contaktmission mit den "GetAway-Days" durch Semjon Rothfuss war der Einstieg in das Leben der Missionare gemacht.

Aus der Not des "Sich-Nicht-Sehen-Könnens" wurde ja mittlerweile eine Tugend. Während die Zuschauer den Livestream mitverfolgten, konnte dank der Technik von allen VMF-Missionaren eine Botschaft in Videoform oder in Form einer Sprachnachricht und Fotos gezeigt werden.

Simon Osthof und der Jugendleiter David Eckel moderierten uns begeistert von ihren persönlichen Eindrücken der Missionsarbeit und aktuell vom stattgefundenen Jugend-Wochenende in Pfalzgrafenweiler.

So bekamen wir Einblicke in die Arbeit in Brasilien, Spanien, Madagaskar, Japan, Lettland und Magdeburg.

In der anschließenden Predigt von Tobias Kley kam die zusätzliche Ermunterung, dass wir auch alle selbst Missionare in unserem Umfeld sind. Es kommt auf jeden persönlich an. Jeder kann Licht sein in seinem Umfeld. Mit seinen Gaben. Der "Viel-Geld-Verdiener" spendet viel. Der Musiker musiziert. Aber jeder kann seinem Nachbarn/Freundeskreis die Gute Nachricht erzählen.

VMF-Frühjahrskonferenz 08.05.2021

 

Simon Osthof

Leider nicht vor Ort, sondern virtuell. Aber verbunden. Miteinander. Und so intensiv und abwechslungsreich wie selten. Gleich nach der Begrüßung durch den Missionsvorsteher Simon Osthof entführte uns Tobias Mischler in die Welt der Emojis. Mit wenigen Symbolen durften biblische Geschichten erraten werden. Ein netter, unterhaltsamer Beginn.

Paul Schlosser stieg in das Thema der Konferenz ein: "miteinander verbunden". Vier Grundpfeiler sind nötig:

  1. Der respektvolle Umgang miteinander.
  2. Die bewusste Abhängigkeit aller von der Sündenvergebung durch JESUS.
  3. Die gemeinsame Ausrichtung auf die Lehre JESU.
  4. Das gegenseitige Dienen durch natürliche und geistliche Gaben (nach Eph 4).

Paul und seine Frau Rainhild begleiteten ein gemeinsames Lied: Die Teilnehmer waren stumm geschaltet, konnten aber zu Hause lauthals mitsingen. Immerhin.

GOTT ist im Unterschied zu uns Menschen verbindlich! Während in unserer Gesellschaft das vermeintlich Freie gelebt wird, Ehen aufgekündigt, Berufstätigkeiten und Beziehungen gewechselt werden, bleibt GOTT verbindlich, verlässlich, treu, beständig. Anhand biblischer Beispiele führte Simon diesen Gedanken aus. David Eckel, unser Jugendleiter, betonte die Wichtigkeit von Beziehungen. Es stellt sich die Frage, was wichtiger ist: das Gemeindegebäude, die großen Veranstaltungen – oder, wie es die erste Gemeinde gelebt hat, die Beziehung, das gemeinsame Abendmahl, das Gebet, das Teilen von Freud und Leid…? Letzteres machte schon immer Gemeinde aus. Darin waren sie verwurzelt. Simon schlug vor, täglich für 1 Person treu zu beten, andere VMF–Gemeinden oder Missionare mal zu besuchen, Menschen anzurufen… Täter sein – nicht nur Hörer! So formulierte es damals JESUS.

Eine große Freude
war das Dazuschalten von Missionaren: Robert Schemmel schilderte in bewegenden Worten seinen Werdegang in Spanien und seine erneute Hinwendung zur VMF–Familie nach einer Zeit des Rückzugs. Eindrücklich sein Lied, das eingespielt wurde. Thony Fisher führte Interviews durch mit: Maris und Madara Skaistkalns aus Lettland, die seit kurzer Zeit von der VMF unterstützt werden. Familie Meinig, die in Magdeburg zusammen mit Thony Gemeinde bauen. Schwenks aus Madagaskar, Kostners und Ewald Krautwurst aus Japan. Zoom machte es möglich. Bei Schwenks machte es Zoom allerdings unmöglich: Die Verbindung war sehr schlecht und brach nach kurzer Zeit leider, leider zusammen.

Am Nachmittag hatte Simon die Möglichkeit, Pauline und Beatrice von der Schule in Batouri einige Fragen zu stellen. Sie sind sehr herausgefordert, sehnen sich jedoch auch nach weiteren Schulgründungen im Osten Kameruns, um den Kindern nachhaltig zu helfen und sie für JESUS zu begeistern. Sie haben die Hoffnung, dass interessierte Fachleute zu Kurzeinsätzen kommen und unterstützen. Sandra und Jeremy Baker waren aus Brasilien zugeschaltet. Eindrucksvoll ihr Einsatz für die in vielfacher Hinsicht verlorenen Menschen in den Armenvierteln. Ian Hardy gab Einblicke in seine Arbeitsmöglichkeiten im äußersten Süden Spaniens sowie seine familiäre Situation.

Über Mittag
konnten für Interessierte Workshops angeboten werden: Praktische Schritte der Vergebung / Mit Interessierten gemeinsam die Bibel lesen / Menschen fischen in meinem Umfeld / Gute Gewohnheiten etablieren.

Am Abend Gebetsgruppen
Vier Gebetszeiten zu unterschiedlichen Schwerpunkten, geleitet und begleitet durch die "Himmelsstürmer" aus Pfalzgrafenweiler.

Danke, GOTT, für die virtuellen Möglichkeiten während der Pandemie! Das Menschenmögliche durften wir nutzen. Das Menschenunmögliche erwarten wir weiterhin von unserem Vater im Himmel! Wir sind und bleiben "miteinander verbunden"!

Insgesamt ein sehr ermutigender, wertvoller Konferenztag!

 

VMF–Herbstkonferenz Nord in Meiswinkel 04.10.2020

Liebe Geschwister,wir haben am 4. Oktober 2020 eine sehr gesegnete Konferenz in Meiswinkel erlebt. Anders wie gewohnt, so gut wie ohne Gäste, aber mit gleicher Strahlkraft und Segen.

Zu Gast waren unter anderem Arne Schulz–Petzold und VMF–Missionsvorsteher Simon Osthof. Arne war der Redner für zwei Gottesdienste. Er war Co–Pastor in der Calvary Chapel Siegen und ist aktuell zur Gemeindegründung in Rostock.

Die beiden Gottesdienste standen unter dem Motto: „Die missionarische Herzenshaltung eines Gotteskindes.” Passend zur Missionskonferenz war das eine spannende Überschrift, die auch mal anders als gewohnt gefüllt wurde. Praxisnah und lebensbezogen. GOTTES höchste Priorität ist es, dass Menschen gerettet werden. GOTT will, dass die Menschen IHM Ehre bringen, umso mehr Menschen IHM Ehre bringen, umso mehr wird ER geehrt. Arne zeigte ganz alltägliche Situationen auf, in denen wir oft nicht die Herzenshaltung GOTTES einnehmen.Wenn ein Handwerker z.B. bei mir zu Hause ist, ist mein Hauptziel, dass er einfach nur für mich einen Zweck erfüllt. Oder ist meine Haltung sogar in dieser Situation: „GOTT will, dass er gerettet wird. Also ist das auch das Ziel!” Solche Beispiele können wir auf alle Alltagssituationen durchdeklinieren. Oft ist uns diese Haltung jedoch zu lästig, sie bedeutet für uns Verlust und dient nicht dem Zweck, der uns gerade im Kopf vorschwebt. Eigentlich begegnen uns Christen Menschen auf unserem Weg, um GOTT zu begegnen.

Zudem stellte Arne die Frage, wo unsere missionarische Energie hinfließt. Sich versuchen, christlich in politische Debatten zu verwickeln, das Böse in der Welt zu bekämpfen oder doch eher für den Hauptauftrag alles zu geben: Das Evangelium zu verkünden. Wir sollten nicht in 1. Linie von politischen Motiven durchdrungen sein, denn wir kämpfen gegen dunkle Mächte und geistliche Mächte und diese kann man nicht mit Politik bekämpfen. JESUS und Seine Jünger taten das auch nicht, weil es nicht ihr Auftrag war!

Arne zeigte uns noch einmal wunderbar auf, dass wir in der Welt untadelig sein sollen, es ertragen sollen und unsere Prioritäten nicht auf das Irdische legen, sondern auf das Ewige. Denn wenn wir nicht ein Leben auf Perspektive Ewigkeit vorleben, wie sollen andere Menschen dann an eine Ewigkeit glauben?!

Im 2. Teil ging es gezielter um die Gemeinde und ihren Auftrag. Die Gemeinde ist dazu da, um sich innerhalb zu stärken, zu erbauen und sich in Jüngerschaft zu unterstützen. Sie ist eine Familie. In der Familie ist man füreinander da, hilft sich, egal wo und erträgt und vergibt einander. Wir sollen alles daran setzen, die anderen Geschwister zu erbauen. Wir werden in der Gemeinde gesammelt und gestärkt, um so ausgesendet zu werden. Denn die Zeit außerhalb der Gemeinde ist genauso wichtig wie innerhalb der Gemeinde!

Auch Simon Osthof erzählte Mutmachendes aus seinem Alltag und von Menschen, die nächste Schritte mit GOTT gehen. Zudem sahen wir ein Zeugnis von Thony Fisher und Team aus Magdeburg, das erste Taufen feiern durfte und so in Magdeburg GOTTES oberstem Ziel nachgeht. Alles in allem war es sehr ermutigend, aber vor allem auch herausfordernd, sich auf diese biblischen Grundlagen als Einzelner, aber auch als Gemeinde neu einzulassen und danach zu leben. Sind wir bereit, in diese Richtung weiterzudenken und zu gehen?

Liebe Grüße Euer David Eckel, Jugendleiter der VMF

VMF-Online-Frühjahrs-Festival 24. und 25.04.2020

Liebe VMF-Geschwister,

leider konnten wir uns doch nicht vor Ort für ein erstes Frühjahrs-Festival bzw. Wochenende treffen. Doch GOTT hat vollkommene Wege für uns und weiß, sie auch online umzusetzen.

Nun also nach langsamer Einführung zum Thema „Zoom“ kamen wir alle pünktlich im Meetingraum an. Viele konnten es kaum glauben, dass wir tatsächlich mit so vielen Menschen aus ganz Deutschland, ja sogar aus der ganzen Welt zusammen waren.

Mit dabei sogar auch Ehepaar Schwenk (Madagaskar), Sandra und Jeremy Baker (Brasilien), Ian Hardy (Spanien) und später sogar Gerhard Weber aus Chile. Online hatten wir ganz andere Möglichkeiten mit Geschwistern aus aller Welt, als wenn wir irgendwo vor Ort gewesen wären. Eine super Sache!

Der Freitag startete mit vielen ermutigenden Zeugnissen aus den einzelnen Gemeinden und Missionsfeldern. Das Motto war „Schmeckt und seht…“. Tobias Mischler gab uns dazu einen Impuls.

Wir durften z.B. vom Bau in Madagaskar erfahren, von Jan aus Magdeburg hören, der JESUS gefunden hat und IHM sein Leben übergeben hat oder auch von Ian, der sehr viel Impuls gab, den er von GOTT erkannte in seiner Arbeit. Auch die einzelnen Gemeinden sprachen über spannende Prozesse, in denen sie sich aktuell bewegten, die GOTT durchdringt und Veränderungen, die angeregt wurden. Eigene Berichte und Zeugnisse wurden in Online-Kleingruppenräumen ausgetauscht. Dort hatte man die Möglichkeit, intensiver miteinander zu beten.

Samstag durften wir dann von Anthony Fisher einen Impuls zu: „GOTT, der größte Missionar“ hören. Hierzu möchte ich ein paar Punkte nennen, die mir besonders wichtig geworden sind.

GOTTES Herz schlägt für Mission. Wofür GOTTES Herz schlägt, dafür sollte auch unseres schlagen.

Dabei geht es nicht nur darum, für Leute zu beten, die sich senden lassen, sondern selber zu hören, zu wem GOTT einen senden möchte. Wir alle sind Vermittler (kleine Missionare) zwischen GOTT und den Menschen, die Frieden und Hoffnung verkünden und leben. Alleine durch die Präsenz von JESUS in uns leben wir Mission unter den Menschen. GOTT hat alles angefangen und den Grundstein für Seine Mission gelegt. Sind wir bereit, sie durch den HEILIGEN GEIST zu vollenden? Nicht nur krasse Christen, die in schwierige Länder gehen, sind Missionare. Auch andere Muster, die wir als Deutsche haben, z.B. dass Straßenevangelisation Manipulation gleicht, sollten wir aus unseren Köpfen entfernen. Und die Frage stellt sich, wenn GOTT auf Sendung ist, ob wir dafür auch auf Empfang sind. Dies sind einige Punkte, die mich selbst ermutigt und herausgefordert haben. Wir nutzten die Zeit dafür, 5 Min auf GOTT zu hören und danach zu fragen, ob es eine Person oder Situation gibt, die ER uns aufs Herz legen will für Mission in unserem Alltag. Darüber konnten wir uns anschließend noch in Kleingruppen austauschen und dies als Ziele festhalten.

Wir durften feststellen, dass GOTT uns ein riesiges Geschenk machte mit diesem Onlinetreffen.

Wir durften Gemeinschaft – vernetzt über mehrere Kontinente – pflegen, uns von unserem großen GOTT, dem größten Missionar, den es gibt, neu ausrichten lassen und als VMF weiter GOTTES Herzschlag fühlen.

Das war sehr inspirierend und hat uns als VMF-Familie wirklich gut getan.

David Eckel, SI-Meiswinkel

VMF–Herbstkonferenz Nord in Frohnhausen 20.10.2019

Liebe Geschwister,
wir durften am 20. Okt. 2019 die Gastfreundschaft der Gemeinde in Frohnhausen in Anspruch nehmen rund um die diesjährige Herbst-Konferenz. GOTT hatte auch an diesem Tag einiges vorbereitet.

Unter der Überschrift "Makellos" hielt der Vorsitzende der Allianz-Mission, Jochen Schmidt, eine ansprechende und herausfordernde Predigt. Mit dem Sendschreiben der Offenbarung an die Gemeinde in Sardes traf er einen Punkt. An diesem sollten wir uns als Gemeinde/VMF fragen, ob wir nach außen zu leben scheinen, aber nach innen eigentlich tot sind. Er zeigte uns auf, dass es nicht darum geht, einen Schein nach außen wahren zu müssen. Stattdessen sollte auch jeder für sich selbst Zerbruch zulassen dürfen und Dunkles ans Licht bringen.

Die Erkenntnis, dass auch wir als einzelne Kinder Gottes ohne GOTT jämmerlich und nackt sind, führt dazu, dass wir nicht lauwarm werden. Ein lauwarmer Christ läuft die Gefahr, er wäre nach außen voll dabei, obwohl sein Glaube innerlich tot ist. Es bedeutet zu merken, dass wir an sich nicht unbedingt o.k. sind, aber das Kreuz uns makellos macht. Wir dürfen vor dem Thron unseres GOTTES durch JESU Tat am Kreuz weiße Gewänder tragen.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt ermutigte uns als Missionsfreunde dazu, anderen davon zu erzählen, wie wir von JESUS weiße Gewänder bekommen haben. Dies verdeutlichte sich an diesem Morgen auch, als uns klar wurde, wie viele Menschen noch nicht mit dem Evangelium erreicht sind und wie wenige sich aussenden lassen in die unberühten Missionsflecken. Dies kann jedoch auch schon vor unserer Haustür sein.

Nach wunderbarer Verköstigung in der Mittagspause und Spazieren im Regen ging es dann um 14 Uhr mit den Missionsberichten weiter. Der rote Faden an diesem Nachmittag war die Liebe JESU, aus der heraus sich Menschen investieren, ihr Zuhause verlassen und ganz neu anfangen.

Philipp Kolb erzählte von wunderbarer Bewahrung und kleinen Kinderherzen, die JESUS aufnahmen.

Meine Wenigkeit konnte von GOTTES großem Wirken in der Jugendarbeit erzählen, von geistlichem Wachstum, neuer Hingabe der Jugendlichen. Die Jugendarbeit wächst und blüht enorm, weil wir einen großen GOTT haben und viele Beter im Hintergrund.

Lobpreis

Der Bericht von Rebecca und Emmanuel Hochet aus Frankreich machte deutlich, wie wenige Menschen JESUS wirklich kennen – und das im "christlichen" Europa. Sie zogen von Decartes nach St. Etienne, um dort ein Hausgemeinde–Netzwerk zu gründen. Zudem erzählten sie von göttlich geführten und vorbereiteten Begegnungen mit Menschen, die zu JESUS fanden.

Zudem berichteten Sandra und Jeremy Baker mit ihren Kindern von großen Veränderungen in Brasilien, die in Zukunft anstehen und das Hineinführen in größere Tiefen ihrer Gottesbeziehung.

Auch Schwenks in Madagaskar erleben bei ihren Evangelisationen im Norden Bekehrungen und Zuwachs in den örtlichen Gemeinden. Zudem durften sie gemeinsam mit Simon Osthof und Harald Mischler im Gefängnis das Evangelium teilen. Ab 2021 bieten sich dort Möglichkeiten mitzuhelfen. (Fühlt Euch angesprochen!)

GOTT ist auch in Kamerun mit zwei Grundschulen und in Spanien durch Englischunterricht und die Unterstützung verschiedener Büchertische am Wirken. Menschen wird auch da das Evangelium gebracht.

Auch in der Elbkirche in Magdeburg entsteht etwas Neues. Durch Entdeckerkurse für Menschen mit Zweifeln und Fragen fand GOTT neuen Raum. Die Sofagruppen bekommen neuen Zuwachs und verteilen sich nun auf verschiedene Stadtteile in Magdeburg. Zudem steht Ende Oktober ein Poetrykonzert an, an dem mit Texten Menschen angerührt werden sollen und über GOTT hoffentlich stärker ins Nachdenken kommen.

Zu guter Letzt stellte unser Missionsvorsteher Simon eine gute Frage: „Sollen wir den Tag nur gut finden und uns drüber freuen oder uns auch fragen, was wir uns davon mitnehmen?” Mit Gebet und Aussprache hoffen wir, dass jeder sich etwas mitnimmt und dies konkret mit GOTTES Hilfe neu im Alltag umsetzen kann.

Bei Kaffee und reichhaltig Kuchen genossen alle Missionsfreunde, von den Kindern über viele Jugendliche, junge Familien und ältere Geschwister, den Ausklang der Konferenz.

Ein Tag voller Impulse, Gottesbegegnungen und Gebet. Halleluja! Alle Ehre unserem großen GOTT!

David Eckel, Meiswinkel

VMF–Herbstkonferenz Süd in Freiburg 29.09.2019

„JESUS ist König! GOTT ist größer als alles andere!” Das sangen und beteten ca. 200 Personen aus nah und fern ganz bewusst in der Lobpreiszeit auf der Konferenz in Freiburg. GOTT ist größer als alles andere, auch wenn die Gemeinde Christi im Angriff und vor Herausforderungen steht. Das zog sich als roter Faden durch die Botschaften. Doch zurück an den Anfang der Konferenz. Die Besucher aus der Ferne wurden von den Freiburgern herzlich willkommen geheißen und im Laufe des Tages mit den Gästen aus der Nähe gut versorgt. Die Leitung der Konferenz lag in den Händen von Uwe Stedtler, und die Betreuung der Kinder wurde vom Freiburger Kinder–Team mit Begeisterung und kreativen Ideen übernommen.

Mario Vetsch

Nach der Einleitung startete unser Gastprediger Mario Vetsch aus der Schweiz mit seiner Predigt: „Angriffe und Herausforderungen der Gemeinde JESU”. Er wies darauf hin, dass die Bibel uns klar zeigt, dass wir in einem Konflikt zwischen Gut und Böse stehen. Dass wir uns in einem geistlichen Kampf befinden. Müssen wir deshalb jetzt Angst haben? Nein! Um in dieser heutigen Zeit mit all den Verwirrungen und Problemen zurechtzukommen, brauchen wir den HEILIGEN GEIST und ein Herz voll von JESU Liebe. Nicht Rechthaberei, sondern Hilfe braucht die Welt, so wie es JESUS auch getan hatte. Wir hörten von Elia, der den Auftrag von GOTT hatte, Israel zu zeigen, wer GOTT ist und wie ER wirklich ist. Auch er erlebte Wunder und Enttäuschungen wie die Gemeinde heute. Aber in all den Kämpfen macht JESUS den Unterschied. „Mit JESUS wird’s je länger, je besser” mit diesem Statement endete der Vormittag.

Im persönlichen Austausch und Gemeinschaft beim Essen verbrachten alle die Mittagspause. Das schöne Wetter erlaubte es den Kindern, draußen im Hof zu spielen oder den Erwachsenen spazieren zu gehen.

Der Nachmittag startete mit dem VMF–Missionsleiter Simon Osthof, der sich von GOTT neue Schritte für die Missionsarbeit wünscht und begeistert ist, wie GOTT bis jetzt schon geführt hat und weiter führen wird. Drei Aspekte für die Mission sind ihm wichtig, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen: Geben! Beten! Gehen! Sein Wunsch ist es, dass wir alle Botschafter CHRISTI in unserem Umfeld sind.

Persönlich konnte leider keiner unserer Missionare zur Konferenz kommen, aber durch die digitalen Medien ist vieles möglich und wir konnten durch Videobotschaften und Bilder mit Texten an der Missionsarbeit teilhaben. Die Botschaften kamen aus Madagaskar, Japan, Frankreich, Kamerun, Magdeburg, Spanien, Senegal, Uruguay und Brasilien. Welche bunte Mischung und überall der gleiche Tenor: „GOTT ist treu!”

Simon ermutigte uns, an die Missionare Briefe und E–Mails zu schicken, um ihnen zu zeigen, dass wir an ihrer Arbeit teilnehmen. Wir sind eine große Familie in der VMF.

Nach einem Pfingst–Jubel–Lied hatte Mario wieder das Wort.
„Wie erreichen wir Menschen mit dem Evangelium?” Jetzt sollte man eine 5-Punkte-Predigt über Evangelisation erwarten, aber weit gefehlt. Die Frage ist eher, wem gebe ich die Macht über mein Leben? Lasse ich Dinge in meinem Leben zu und glaube der Lüge des Teufels oder vertraue ich JESUS und Seiner Wahrheit? GOTT hat die Werke vorbereitet, aber ich kann nur darin wandeln, wenn ich auf JESUS vertraue (Eph 2,10). Wie erreichen wir jetzt Menschen? Es heißt schlicht: Mit dem Heilsbringer JESUS in Kontakt bleiben! So wie das Bild von der Traube, die nur Frucht bringt, weil sie am Weinstock hängt.

Mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe” wurde der Gottesdienst beendet. Nach einer leckeren Kuchenzeit machten sich alle (außer den Freiburgern) auf den Heimweg. Ich als Freiburgerin fand diese Konferenz als sehr harmonisch und ermutigend und freue mich schon auf die nächste Konferenz.

Susanne Stedtler, Freiburg

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 07.04.2019

Jung und Alt

Wie jedes Jahr stand Schaafheim auch diesmal am 7. April in freudiger, wie auch in gespannter Erwartung der VMF–Frühjahrs–Konferenz. Denn es gab nicht nur wieder einige Berichte und das übliche Programm mit gutem Essen zu erwarten, sondern auch noch eine Predigt von Gastprediger Samuel Schneider zu hören. Zudem wurde der neu gewählte Vorstand vorgestellt.

So sammelte sich die VMF in der Kulturhalle im Ortszentrum zu diesem herbeigesehnten Ereignis. Auch wir von der Jugend, die zum Großteil schon ein sehr schönes Wochenende zuvor miteinander verbracht hatten, ließen es uns nicht nehmen, hieran teilzuhaben.

Schon vor der Halle kam die gute Laune auf und alte Freunde reichten sich die Hand. Nachdem nun genügend Hände geschüttelt und Komplimente verteilt wurden, fand man sich in einer zumeist willkürlich gewählten Stuhlreihe wieder und suchte unter dem Klang der freundlichen Worte des Schaafheimer Pastors Michael Epah nach dem Platz, den man in den folgenden Stunden nun nicht mehr so schnell verlassen würde.

Bernd Vogt

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von dem herzlichen Gesangschor unserer rumänischen Geschwister, die auch dieses Jahr extra die Reise von Herborn-Seebach auf sich genommen hatten, um den Zusammenhalt zu stärken und ihre lang erprobten Leistungen, für die sich auch viele Jüngere begeistert haben, bei uns aufzuführen. Nach dieser musikalischen Einstimmung betrat der ehemalige Vorsitzende der VMF, Bernd Vogt, die Bühne, hieß alle Anwesenden willkommen und bat den neu gewählten Vorstand komplett auf die Bühne. Darunter Simon Osthof, den neuen Missionsvorsteher, Harald Mischler, den stellvertretenden Vorstandsvorsteher und Schriftführer, der Klaus Siffringer ablöst, wie auch Friedhilde Epah, welche uns weiterhin als Kassenführerin der VMF erhalten bleiben durfte.

Simon richtete im Anschluss ebenfalls einige Worte des Dankes an die Gemeinschaft, nahm daraufhin Stellung zu den aktuellen Veränderungen und legte in einem Gebet alle vergangenen Geschehnisse wie auch die Zukunft der Vereinigten Missionsfreunde in GOTTES Hand. Als er das Wort an Samuel Schneider übergab, begann dieser seinen Dienst voller Elan, Freude und Charme, sodass er die Lacher wie auch die gute Gesinnung der Anwesenden schnell auf seine Seite brachte, bevor er ihnen seine starke Botschaft, die einiges an Gesprächspotential beinhaltete, darlegte.

Samuel Schneider

Samuel (Sammy) sprach mit viel Liebe das Thema Veränderung in der Gemeinde an, welches bereits im Vorfeld immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt hatte. Hierbei ermutigte er die Geschwister, zu versuchen, die Sichtweise des jeweils anderen zu verstehen und daran zu arbeiten, einen gemeinsamen Kompromiss zu finden, der vor allem im Sinne des Auftrags, Menschen für JESUS zu gewinnen, sein solle. Er verglich die Gemeinde JESU mit einer Familie, bei der jeder Christ verschiedene Reifestadien, von der Mutterbrust über den Babyhocker bis hin zum Eltern- und Großelternsein, durchlebt und dabei verschiedene Bedürfnisse wie auch verschiedene Verantwortungen trägt. Die Hauptaufgabe der Gemeinde sei es, unerfahrenen Christen zur Seite zu stehen und sie im Glauben voranzubringen, ohne dabei die Bedürfnisse der älteren Generationen aus dem Auge zu verlieren. Daneben gelte es, Menschen zu JESUS zu bringen, ihnen dabei auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Sprache zu sprechen. Nach dem Beispiel der Gründungsgeschichte der Heilsarmee sollen auch Menschen der heutigen Zeit sich in den Gemeinden wiederfinden können, wobei moderne Musik und Lichttechnik hierzu dienen können, diese aber letztlich nicht selbst Menschen zum Glauben bringen, sondern nur GOTT allein.

Diese Predigt traf besonders bei der jungen Generation auf positive Resonanz und war so umfangreich, dass sie in zwei Teile geteilt werden musste. In der dazwischen liegenden Pause konnte man sich, wie jedes Jahr, an dem Essen erfreuen, was unsere Geschwister in ihrem Dienst mit viel Liebe zubereitet hatten.

Nach dem zweiten Teil der Andacht war ein gemeinsamer Lobpreis und der Auftritt des Chors aus Schaafheim Teil des Programms, in dem wir als Gemeinschaft in Einheit vor GOTT treten durften. Im Anschluss daran hörten wir noch einige Berichte aus der Mission, beispielsweise aus Magdeburg, Madagaskar und Brasilien und durften von GOTTES Wirken in all diesen verschiedenen Teilen der Welt erfahren, was definitiv eine Ermutigung war.

Den Abschluss machte Simon Osthof und betete zum Ende, bevor man sich schweren Herzens von seinen guten Freunden verabschiedete und die Heimreise antrat. Hierbei war ich von all dem, was ich gehört habe, auch nicht der Einzige, der sich dabei dachte: „Was für ein gesegneter Sonntag!”

Job John

VMF–Herbstkonferenz Nord in Meiswinkel 07.10.2018

 

Kinderprogramm

Wie in Pfalzgrafenweiler hatte diesmal die Jugend aus Meiswinkel eingeladen. Am Freitagabend traf man sich zum gemeinsamen Kochen und Spielen und machte am Samstag mit einer Stadttour, Sportaktivitäten sowie Grillen und Bowlen ihren gemeinsamen Höhepunkt aus. Wir danken GOTT für diese gesegnete Zeit aus Vernetzung, Gemeinschaft und gemeinsamem Gebet.

Mario Vetsch

Gastreferent bei der offiziellen Konferenz war Mario Vetsch aus der Schweiz. Ein auf den ersten Blick sympathischer Mann, noch gut von der Sonne gebräunt und mit einem durchaus witzigen Akzent. Er begann sein Referat mit dem Thema: "Hauptsache gerettet". Dies sollte uns nicht in die Bequemlichkeit führen, sondern ermutigen, noch einmal neu über Wahrheiten GOTTES nachzudenken. „GOTT gibt uns in unserer Identität als Kind GOTTES eine unglaubliche Fülle. Vor IHM sind wir erst einmal o.k., was nicht heißt, dass wir so bleiben müssen”. „Umso mehr Wahrheiten wir über GOTT erkennen, umso mehr merken wir, wie wenig wir eigentlich über IHN wissen.” Das ist eine Tatsache, die der Predigt vom Morgen vorausging.

Im Verlauf seiner Predigt stellte uns Mario Vetsch einige Fragen. Was heißt es denn eigentlich, im göttlichen Sinn zu leben? Dazu müssen wir uns klar werden, dass wir Empfangende sind. Wir empfangen die Freude des Evangeliums und können sie dann so weitergeben. Es ist die Hauptsache in unserem Leben, mit Freude das Reich GOTTES zu verkünden. Und noch etwas: GOTT lebt außerhalb unserer Zeit, aber gleichzeitig auch in unserer Zeit. ER sieht uns ungeschliffen, aber ER sieht auch schon den dahinter verborgenen Diamanten.

Manchmal ist unser Leben eine einzige Minuslinie und dann sollten wir uns immer wieder klar werden, dass GOTT Seinen Sohn sandte und dieser Strich durch unsere Zeit, aber auch durch unser Leben ging. Also kein langes Minus, sondern durch JESUS ein dickes Plus. Die Freude GOTTES sollte unser Leben ganzheitlich durchdringen und bestimmen. Sie muss präsent sein, damit wir das Evangelium glaubhaft vermitteln können. Eine Freudenbotschaft ohne Freude? Eine leidenschaftliche Verkündigung des Evangeliums ohne eine leidenschaftliche Beziehung zum Vater? Das ist nicht möglich!

Am Nachmittag wurde die Konferenz mit dem Thema: "Alles neu" fortgesetzt. Die Herausforderungen für Mission erscheinen uns oft so groß. Aber für das, was GOTT für uns bereithält, rüstet ER uns aus und macht uns tüchtig! Glauben wir das? Manchmal ist es für uns als Christen so erschreckend einfach im Glauben, dass es uns selbst erschreckt!

Mario Vetsch benutzte das Bild des Weinstocks aus Joh 15. Wir sind dazu bestimmt, reiche Frucht zu bringen. Mario Vetsch wörtlich: „Habt Ihr schon mal eine Traube gesehen, die von selbst arbeitet, um eine gute Traube zu werden?” Wir können nicht von selbst arbeiten, um gute Früchte zu bringen.

JESU Sieg über den Tod erneuerte alles. In jedem Christenleben muss die Finsternis mehr und mehr dem Licht weichen. Auch wenn wir unsere menschliche, schwache Seite sehen, hindert dies GOTT und Seine Kraft nicht. JESUS hat diese Welt schon überwunden und unser Glaube an IHN kann dies auch! Denn wir sind nicht von dieser Welt, sondern von GOTT geboren durch den GEIST. JESUS kennt die täglichen Kämpfe unseres Glaubens nur zu gut. ER selbst brauchte die Kraft zum Beispiel im Garten Gethsemane, wurde versucht und lernte Gehorsam.

Mit diesen Ermutigungen und Inspirationen klang der Nachmittag in Lobpreis, Dank und Miteinander bei Kaffee und Kuchen aus.

GOTT sei Lob und Ehre für diese Konferenz! Wir sind herausgefordert und ermutigt, liebe Geschwister!

David Eckel, Jugendleiter

VMF–Herbstkonferrenz Süd in Pfalzgrafenweiler 30.09.2018

Wie in den letzten Jahren auch, beschlossen wir, die Südkonferenz in Pfalzgrafenweiler als Anlass zu nehmen, ein Wochenende für die VMF–Jugend zu veranstalten.

Am Freitagabend fanden sich dann in Pfalzgrafenweiler ca. 25 Jugendliche zusammen, wo wir ein gemütliches Beisammensein mit Würstchen und Getränken genossen. Der Samstag startete dann mit einem sehr leckeren Brunchbuffet, das Brötchen, Rührei und auch Obst beinhaltete. Es war für jeden was dabei. Am Nachmittag fuhren wir in ein Abenteuerschwimmbad, wo wir uns austoben konnten. Die Leute, die Entspannung wollten, konnten währenddessen einfach einen Kreativnachmittag in der Gemeinde genießen.

Lobpreisband

Samstagabend gab es noch einen Lobpreisabend. Diesen Abend habe ich als besonders gesegnet wahrgenommen, da die Gegenwart GOTTES spürbar da war. Es wurde viel miteinander gebetet und auch das Abendmahl feierten wir zusammen.

Am Sonntagmorgen startete nach dem Frühstück auch die Konferenz, wo wir nun auch die anderen Gäste der VMF begrüßen durften, die für diesen Tag angereist waren.

Wolfgang Wangler

Die Konferenz stand unter dem Motto: "Mission am Beispiel von Israel". Wolfgang Wangler führte uns mit seiner Predigt in die Thematik ein. Im Anschluss gab es ein sehr leckeres Mittagessen und die Zeit, sich zu unterhalten oder einen kleinen Spaziergang durch Pfalzgrafenweiler zu machen.

Im Nachmittagsgottesdienst wurden Berichte über die Missionsfelder der VMF gegeben. Christof Kostner war auf Heimaturlaub da und berichtete über die Arbeit in der Druckerei, wo sie tausende Flyer, Traktate und Mangas drucken, um Menschen in allen möglichen Sprachen mit der guten Nachricht zu erreichen. Auch sahen wir ein Video aus Magdeburg, wo wir vom Fortschritt der dortigen Gemeindegründung hören durften.

David Eckel

Außerdem wurde der neue VMF–Jugendleiter, David Eckel, vorgestellt. Im Anschluss knüpfte Wolfgang Wangler nochmal an die Predigt vom Morgen an.

Bernd Vogt

MissionsvorsteherBernd Vogt hielt auch noch eine kurze Rede, in der er zum Ausdruck brachte, wie sehr ihn der Zusammenhalt in der VMF freue und ermutigte uns, weiterhin zusammen GOTTES Reich zu bauen.

Ich persönlich fand das Wochenende unglaublich segensreich, da es die Vernetzung unter den VMF–Jugendgruppen gestärkt hat und wir viele neue Inputs bekommen haben. Es tut immer wieder gut, solche Auszeiten zu haben, wo man einfach eine intensive Gemeinschaft mit GOTT im Zentrum erleben darf.

Samuel Jung, Pfalzgrafenweiler

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 15.04.2018

Nachdem wir als VMF–Jugend ein cooles aktionsreiches Wochenende in Schaafheim verbracht hatten, starteten wir am Sonntag um zehn Uhr mit vielen Leuten aus den verschiedenen VMF–Gemeinden in die VMF–Frühjahrskonferenz 2018.

Siegfried Tomazsewski

Nach einer Lobpreiszeit stieg der Gastredner Siegfried Tomazsewski direkt mit seinem Thema, passend zu dem Motto der Konferenz "Vision für deine Mission", ein. Dabei ging er vor allem darauf ein, welche Rolle der Heilige Geist bei der Findung und Ausübung der eigenen Mission spielt. Dass wir die Kraft, die wir dafür benötigen, nicht aus uns selbst, sondern aus ihm beziehen und ihm unser persönliches Joch abgeben sollen. Nachdem für jeden, der für sich beten lassen wollte, gebetet wurde, schloss Tomazsewski mit seiner Predigt.

Danach gab es wieder ein gemeinsames Mittagessen, wobei es nicht das Übliche gab, sondern zu meiner persönlichen Überraschung kein Schnitzel. Nachdem die Überraschung dem Hunger gewichen ist, hatten wir eine schöne Mittagspause mit vielen tollen Gesprächen, dem Plausch mit Freunden, die man schon länger nicht gesehen hat und einem ausgiebigen Verdauungsspaziergang.

Um 14 Uhr ging es dann mit dem zweiten Gottesdienst weiter, wo Tomazsewski nochmal die wichtigsten Gedanken vom Vormittag aufgriff. Nachdem die Missionare Schwenk uns einen kurzen Einblick in die missionarische Arbeit in Madagaskar gaben, wurde noch das Ehepaar Meinig mit ihrem Sohn Noah, die in Magdeburg das Missionsteam unterstützen, vorgestellt und in ihre dortige Arbeit eingesegnet. Zum Abschluss der Konferenz gab es dann noch Kaffee und Kuchen.

Phil Zinganell
FSJler der CMF

VMF–Herbstkonferenz Süd in Freiburg 01.10.2017

Die Herbstkonferenz der VMF fand dieses Jahr in Freiburg statt. Die gesamte Konferenz stand unter dem Thema: "Ein gesalbter Dienst".

Mit der Predigt diente uns der Gastredner Samuel Peterschmitt, mit der er vor allem die Gemeinden aufrufen wollte, mehr aktiv zu werden und sich nicht in ihrem bequemen Gemeindeleben zurückzulehnen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinsames Mittagessen und genügend Zeit, sich nach und während dem Essen ausgiebig mit denen zu unterhalten, die man sonst nicht sieht, weil sie zum Beispiel in einer anderen VMF–Gemeinde beheimatet sind. Nach dem Essen war ebenfalls auch noch genug Zeit, um einen kleinen oder auch etwas größeren Spaziergang zu machen.

Danach gab uns Jona Grümbel einen kleinen Einblick in die Missionsarbeit in Magdeburg, unter der Leitung von Anthony Fisher, und auch in die Schwierigkeiten, die sich dem Team in den Weg stellen. Nachdem Ewald Krautwurst, langjähriger Missionar in Japan, uns einen kurzen Bericht über die Arbeit in Japan gegeben hatte, betonte Bernd Vogt, wie wichtig Missionsarbeit ist und rief dazu auf, dass sich Menschen jeden Alters von Gott dazu ausrüsten und befähigen lassen, in die Mission zu gehen, um sein Wort zu verbreiten.

VMF–Herbstkonferenz Nord in Frohnhausen 17.09.2017

 

Logo Herbstkonferenz Nord

Dieses Jahr fand die Herbst–Konferenz der VMF in Frohnhausen statt. Die gesamte Veranstaltung stand unter dem Thema: "Mission? Geh(t) doch!"

Jürgen Hain machte die Begrüßung und gab die Einleitung zum Thema. Er sagte, dass man zum einen die Funktion der VMF in der Welt sehen (Mission? Geht doch!), zum anderen aber auch den Willen zum eigenen Missionieren entdecken oder auch registrieren (Mission? Geh doch!) kann.

Unsere rumänischen Geschwister aus Herborn–Seelbach gaben einen wundervollen Auftakt in den Tag mit einem Chorlied. Danach gab Philipp Kolb ein kurzes Feedback zur Kinder–Freizeit und bedankte sich für all die Gebete. Unseren jüngeren Konferenzteilnehmern gaben wir die Möglichkeit, in eine Kinderbetreuung unter der Leitung von Samuel Wischmeyer vom Bibellesebund zu gehen. Im Anschluss gab es eine Lobpreis– und Anbetungszeit.

der rumänische Chor

Bernd Scheven

Die Predigt hielt uns Bernd Scheven, Wuppertal. Er ist der 1. Vorsitzendendes Ecclesia Gemeindeverbandes und Pastor in Solingen. Bernd hat zudem viele Jahre in Kamerun als Missionar gearbeitet und dort Gemeinden und soziale Einrichtungen ins Leben gerufen. Wir haben 4. Mose 10,1–6 (Aufbruch der Israeliten) gelesen und uns wurden mehrere Fragen dazu gestellt:

  • Spüre ich den Aufbruch, den GOTT bewirken möchte?
  • Will ich mich erschüttern lassen für einen Aufbruch?
  • Lasse ich es zu, dass GOTT an dem Gewöhnlichen rüttelt?
  • Öffne ich mich für die neuen Wege, die GOTT zeigt?
  • Was hält mich vom Aufbruch ab?

Passend zur Predigt wurde anschließend noch ein Lobpreislied gesungen. Bevor alle dann zum Mittagessen eine Etage tiefer gingen, sangen unsere Herborn–Seelbacher Geschwister noch ein Abschlusslied. Danach ging es zum wohlverdienten Mittagessen.

Bernd Vogt

Die Konferenz wurde um 14:00 Uhr fortgesetzt. Zu Anfang gab es eine Lobpreis– und Anbetungszeit. Danach berichtete Bernd Vogt über neue Ereignisse und Projekte aus der Missionsarbeit. In Madagaskar wurde eine "Tochtermission" der VMF gegründet. Dies war sehr knapp, denn wenige Tage nach der Genehmigung wurden keine solchen Anträge mehr zugelassen oder gar unterzeichnet.

Im Anschluss daran berichtete Anthony Fisher über die Gemeindegründung in Magdeburg und über ihre Ziele und Visionen.

In der Kurzpredigt von Bernd Scheven ging es ganz praktisch um die Umsetzung des Missionsauftrags. Das heißt:

  • jedem gegenüber freundlich und hilfsbereit zu sein, egal ob gläubig oder nicht
  • in verständlicher Sprache zu kommunizieren
  • den Gewinn des Evangeliums aufzuzeigen
  • und Anteil nehmen an dem Leben der Menschen.

Nach dem Schlussgebet gab es noch Kaffee, Kuchen und jede Menge gute Gespräche. So langsam ging der Tag dann auch schon zu Ende. Nach und nach verließen immer mehr unserer Geschwister die Konferenz und machten sich auf den Weg nach Hause. Eine impulsgebende VMF–Herbst– Konferenz ging zu Ende.

Lea Zagorski, Frohnhausen

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 12.03.2017

rumänischer Chor Herborn-Seelbach

Unter dem Motto: "Suchet Mich und ihr werdet leben" versammelten sich am 12.03.2017 viele Missionsfreunde und Gäste in der Schaafheimer Kulturhalle zu ihrer Frühjahrs-Konferenz. Ein besonderer Willkommensgruß galt Pastor Daniel Dallmann aus der FCG Lörrach. Der rumänische Chor aus der Missionsgemeinde Herborn-Seelbach erfreute die Zuhörer mit einigen erfrischenden Liedern, ehe eine Zeit des Lobpreises und der Anbetung folgte.

Pastor Dallmann

Pastor Dallmann begann seine Predigt mit dem Aufruf: "Sucht den Einzigartigen." Er führte aus, dass jeder von uns einmalig ist. Unsere Fingerabdrücke und unsere Körper innerhalb der 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde sind einzigartig. All diese Fakten lassen uns staunen über den Schöpfer und unseren GOTT, dem wir dienen und den wir ehren. Was war denn so anziehend an der Person JESUS? Es war Seine Persönlichkeit, Seine Worte. Sie waren voller Wahrheit und Liebe. JESUS tat nur das, was ER Seinen Vater tun sah. ER vertraute sich Seinem Vater an – bis zum Schluss – bis ER am Kreuz betete: “In Deine Hände befehle ICH Meinen Geist.”

In seinen weiteren Ausführungen machte Pastor Dallmann deutlich: “Deutschland ist Missionsfeld geworden. Wir sollten anfangen zu beten, Wunder und Heilungen erwarten. Wir sollten das, was CHRISTUS in uns hineingelegt hat, in diese Gesellschaft transportieren. Die Schuldfrage für uns Menschen sei ein für alle Mal gelöst. Dies gelte für die Sünden der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.” Weiter ging er näher auf die Hochzeit zu Kana aus Joh 2,1–11 ein. Liebevoll forderte er die Zuhörer heraus, bereit zu sein, ihr Gottesbild zu überdenken.

  • JESUS offenbart Seine Herrlichkeit mitten im Alltag
  • JESUS offenbart Seine Herrlichkeit inmitten menschlicher Kleinigkeiten und Peinlichkeiten des Lebens
  • JESUS gibt mit überfließender Freizügigkeit

JESUS ist einzigartig, den wir suchen, der sich finden lässt, dem wir dienen von ganzem Herzen. Worauf ist dein Fokus gerichtet? Lasst uns als Christen anfangen, eine Kultur der Großzügigkeit zu leben. GOTT kann nicht anders. ER offenbart Seine Herrlichkeit, Sein Wesen und Können in und durch die Gemeinde JESU. ER will, dass wir an dem Ort, wo wir stehen, die Herrlichkeit GOTTES sichtbar machen. Uns ist etwas von GOTTES Herrlichkeit geschenkt und anvertraut worden, was sichtbar werden soll. Mit der Frage: “Welches GOTTES-Bild haben wir?”, bat Pastor Dallmann die Zuhörer abschließend, GOTT eine Antwort darauf zu geben.

Mit 2 Liedern des Schaafheimer Chores begann der Nachmittagsgottesdienst. Daran schloss sich eine Lobpreiszeit an. In seiner Kurzpredigt ging Pastor Dallmann auf Joh 21,15–19 ein. "Hast du MICH lieb?" – Diese Frage stand im Mittelpunkt der Bibelbetrachtung. Nach welchem Maßstab wird unser Leben beurteilt? JESUS stellt uns diese Frage: “Hast du MICH immer noch lieb? Was ist mit deiner Hingabe, deiner Liebe zu MIR?” Nicht auf das Verhalten ziele die Frage ab, sondern auf das Verhältnis zu JESUS CHRISTUS. In welcher Beziehung stehst du zu JESUS? GOTT liebt dich und mich. Entscheidend ist, dass Sein "Ja" zu meinem Leben steht.

  • Wir lieben JESUS, indem wir Gemeinschaft mit IHM pflegen und es IHM immer wieder sagen, dass wir IHN lieb haben. Wann hast du IHM dies zuletzt gesagt?
  • Wir lieben JESUS, wenn wir traurig sind über das, worüber JESUS traurig ist.
  • Wir lieben JESUS, indem wir Seine Liebe weitergeben.
  • Wir lieben JESUS, indem wir uns Seiner Führung anvertrauen.

Pastor Dallmann appellierte an seine Zuhörer, sich mit einem offenen Herzen JESUS zuzuwenden.

Bernd Vogt bat danach verschiedene Mitarbeiter, einen exemplarischen Einblick in die Missionsarbeit zu geben. Zunächst verlas er dazu ein aktuelles E-Mail unserer Missionare Schwenk auf der Insel Madagaskar. Sie berichteten, dass sie keinen Schaden durch den Wirbelsturm erlitten haben.

Ewald Krautwurst

Missionar Ewald Krautwurst (Japan) bedankte sich für die Treue, Liebe und die Gaben der Mission und sprach die herzliche Einladung zu einem Besuch in Japan aus. Er bat die Konferenz, auch weiter für Japan zu beten. “Lasst uns in dieser Liebe weiterhin verbunden sein, wir sind den Japanern das Evangelium und die Herrlichkeit GOTTES schuldig.” Anschließend verlas er noch Grüße von Roald Lidal und Christof und Chihoko Kostner.

Tobias Weimer und Jona Grümbel stellten das Gemeindegründungsprojekt "Magdeburg" vor. Sie berichteten über ihre bisherigen Aktivitäten in den vergangenen 6 Monaten. Das Team habe den Eindruck gewonnen, dass die Menschen in Magdeburg offen seien. Die 7–köpfige Gruppe befinde sich derzeit in der Teamaufbauphase und Stadterkundung.

Pascal Albrecht gab einen kurzen Einblick in die Jugendarbeit. Er verwies auf die Freizeiten für junge Erwachsene und die Jugendfreizeiten.

Ein besonderer Dank gilt der VMF–Gemeinde Schaafheim für die erwiesene Gastfreundschaft.

Manfred Orth

VMF–Herbstkonferenz Nord in Meiswinkel 25.09.2016

Mit einer geistlichen Vorspeise am Samstagabend zu dem Thema: "Lass dein Licht leuchten" motivierte uns Matthias Brandtner, in Bewegung zu kommen. GOTT liebt es, uns zu gebrauchen, um Menschen zu retten. Das ist unser Job.

Der Sonntagmorgen wurde musikalisch umrahmt vom rumänischen Jugendchor aus Herborn-Seelbach. Die Predigt am Morgen stand unter dem Thema: "Trau GOTT Wunder zu."

Matthias Brandtner

Matthias Brandtner ermutigte, im Vertrauen über Mauern zu springen, auch wenn man nicht weiß, was dahinter ist. GOTT passt auf uns auf. Wie viel könnten wir erleben oder auch verpassen, wenn GOTT doch Wunder tut. Wie wäre es, wenn es Menschen gibt, die es irgendwie hinbringen, den Arm GOTTES zu bewegen? Wie denken wir über GOTT? Denken wir groß über GOTT? Trauen wir GOTT Wunder zu? Begrenzen wir GOTT mit unseren Vorstellungen? Nehmen wir uns zu wichtig? GOTT hat auch ohne uns alles im Griff. Was ist, wenn dein Kind eine schwierige Phase durchmacht? Wer hilft dann in dieser Sache? Ist es dein Kind, dann helfe du so gut du es kannst. Aber wenn es GOTTES Kind sein darf, dann kümmert sich GOTT darum. Das ist der Schlüssel. GOTT hilft so gern. GOTT bewirkt Wunder. Legen wir doch all unseren Stolz ab. Wir dürfen ehrlich sein vor GOTT und IHN um Hilfe bitten. ER ist unser Vater. Viele persönliche Erlebnisse untermalten die Predigt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der anschließenden freien Zeit bei herrlichem Sonnenschein berichtete Madagaskar-Missionar Reinhard Schwenk über die Arbeit vor Ort. Es läuft sehr gut mit der Gemeindegründung und der Zusammenarbeit mit den Einheimischen. Man spürte, wie zufrieden er mit "seiner" Arbeit ist. GOTT ist am Werk. Möge es weiter so bleiben, dass viele Menschen zu JESUS finden.

Der Sonntagnachmittag stand unter dem Thema: "Wie du ein Wunder für andere wirst." Matthias Brandtner leitete die Predigt ein mit der Frage, die ihm sein damals kleiner Sohn stellte, welcher jeden Morgen auf seinem Weg zur Schule von einem großen Hund zu Tode erschreckt wurde: "Papa, darf der das?"

Der Feind setzt alles daran, um uns zu lähmen. Das erkennen wir daran, wenn uns Angst und Druck befallen oder Zweifel kommen, ob GOTT das wirklich so gemeint hat. Da muss man fragen: "Papa, darf der das?" Dulden wir diese Angriffe in unserem Leben? Was erlauben wir und was nicht? Warum unternehmen wir nichts dagegen? Darf der Feind dein Leben schwächen? Er darf es nicht! Im Glauben und in Vollmacht sollten wir dem Feind befehlen, dass dieser zu fliehen hat. Wir haben ein himmlisches Bürgerrecht. Der Zerstörer darf nicht an deine Kinder oder deine Ehe ran. GOTT hat uns bevollmächtigt, lassen wir uns nicht berauben. Treten wir dem Feind in der Kraft GOTTES entgegen. Was wir auf der Erde binden, wird im Himmel gebunden sein. Wir haben Autorität von GOTT, entweder wir gebrauchen unsere Vollmacht oder der Feind treibt sein Spiel mit uns. Wir sind herausgefordert, wie Könige zu herrschen. Unser Gebet hat Autorität und setzt die Kraft GOTTES frei.

Gruppenfoto Kinder

Nach der Predigt gab es die Möglichkeit, das Gehörte direkt in die Praxis umzusetzen. Personen, die Gebet wünschten, durften aufstehen und andere Geschwister haben für sie gebetet.

Abgeschlossen wurde die Konferenz mit Kaffee und Kuchen.

Stefan Simonazzi, Meiswinkel

VMF–Herbstkonferenz Süd in Pfalzgrafenweiler 09.10.2016

Die jährliche Süd–Konferenz fand dieses Jahr bei den "Pfalzis" – in Pfalzgrafenweiler statt. Um 10 Uhr begann der Gottesdienst, zu dem extra ein ganzer Bus aus Freiburg sowie zahlreiche andere Gäste aus verschiedenen VMF–Gemeinden und anderen Orten angereist waren.

 

Der Morgengottesdienst war gefüllt mit Lobpreis und einer Predigt von Missionar Helmut Kühn, der nun seit letztem Jahr wieder mit seiner Frau Marion in Deutschland ist und uns zum Thema Psalm 23 sowie über die Heiligkeit und Gerechtigkeit GOTTES den Gottesdienst gestaltete.

Nach der Predigt, als bereits die ersten Mägen knurrten, gab es ein gemeinsames Mittagessen, bei dem viele gute Gespräche entstanden. Wir freuten uns, Freunde von anderen VMF–Gemeinden wiederzutreffen und uns auszutauschen.

Als die Mittagspause um 14 Uhr zu Ende ging und die Mittagsmüdigkeit sich einschleichen wollte, wurde die Gemeinde mit Lobpreis erstmal wieder zum Nachmittagsgottesdienst wachgerüttelt, sodass man danach wieder Helmut Kühn bei seinem Impuls über Gebet zuhören konnte.

 

Tobias Weimer berichtete von seinem Umzug nach Magdeburg und seiner Arbeit in der Gemeindegründung. Nach dem Zeugnis von Tobias war der VMF–Missionsvorsteher Bernd Vogt an der Reihe, um uns von unseren entsandten Missionaren zu berichten, über die Arbeit, die geschieht. Er erinnerte uns nochmal an den Missionsbefehl und ermutigte uns, durch Spenden und Gebet stets aktiv zu bleiben.

Als auch dieser Gottesdienst zu Ende war, ließen wir den gemeinsamen Tag noch mit Kaffee und Kuchen ausklingen, bei dem wieder gute Gespräche und Austausch entstanden und viele nochmal gemeinsam reflektierten, was in den Gottesdiensten gesagt wurde. Nach und nach machten sich vor allem die Weitgereisten wieder auf den Weg, da einige noch mehrere Stunden Fahrt auf sich nehmen mussten.

 

Mich persönlich hat die Konferenz sehr ermutigt und gestärkt und mir nochmal den Befehl JESU vor Augen geführt, IHN zu verkündigen und nicht nur, wenn du weit weg als Missionar arbeitest, sondern jeder an seinem Ort, auf der Arbeit, in der Schule … Denn die besten Früchte tragen wir, wenn wir an dem Ort für GOTT leben, an dem ER uns haben möchte – in unserem persönlichen Erntefeld.

Sofia Jung

VMF–Frühjahrskonferenz in Schaafheim 17.04.2016

Mitte April kamen die Gemeinden der VMF in der Mehrzweckhalle Schaafheim zusammen, um sich gegenseitig auszutauschen und die Berichte der Innen– als auch Außenmission zu hören.

Zu Besuch von der Bibelschule Beröa war Moor Jovanovski und leitete die Konferenz mit einer Predigt zu 2. Kor 5,17 ein. “Wenn jemand zu CHRISTUS gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues ist geworden!” Hierbei betonte er die Perspektive auf den Dienst der Versöhnung: Wir Christen sind dazu berufen, den Dienst der Versöhnung in unserem direkten Umfeld zu verrichten. Das Herz der Versöhnung liegt in unserem neuen Wesen, nicht in unserem Handeln. Nach gemeinsamer Gebetszeit und Lobpreis gab es die Möglichkeit, sich bei Mittagessen und Spaziergang am persönlichen Austausch mit anderen zu begeistern.

Zum Nachmittag fanden sich auf der Bühne die Missionare der Außenmission wieder, um von ihrer vergangenen Zeit im jeweiligen Land zu berichten. Werner und Helga Knorr verabschiedeten sich von ihrem Dienst in Kamerun. Die Zelte wurden ebenfalls in Chile abgebrochen, wo Familie Helmut Kühn bis dato 21 Jahre im Dienst stand. Die wertvolle Arbeit wurde an beiden Orten in andere Hände weitergereicht und wir hoffen, dass GOTT die Arbeit weiterhin segnet und sich das Erntefeld dort vergrößert. Ewald Krautwurst kehrte nach 30 Jahren aus Japan zurück. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres im November 2015 ist er nun in den verdienten Ruhestand getreten. Wir wünschen den heimgekehrten Missionaren einen guten Neustart in Deutschland.

Innerhalb des VMF–Vorstandes gab es einen Amtswechsel in der Kassenverwaltung von Berthold Schmidt aus Herborn–Seelbach, der 19 Jahre lang das Amt trug, zu Friedhilde Epah aus Schaafheim. Der Amtswechsel wurde durch Wahl der Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung in Herborn-Seelbach entschieden. Wir danken Berthold Schmidt für seinen treuen Dienst und wünschen Friedhilde Epah viel Gelingen und Unterstützung für das neue Amt.

Auf der Frühjahrs–Konferenz zeigt sich wahrscheinlich am besten, wie familiär die Gemeinschaft der VMF ist. Nicht nur das Zusammenkommen aus ganz Deutschland und den Auslandsposten der Mission, sondern auch der enge Bezug zueinander trotz großer Distanz zu anderen Gemeinden ist deutlich spürbar, wenn sich Alt und Jung treffen. Gemeinsam reden und schweigen, lachen und weinen, glauben und zweifeln, danken und klagen; all dies macht Gemeinschaft in der Familie VMF aus.

Wir danken GOTT dafür, dass Sein Segen nicht nur auf der gemeinsamen Arbeit der VMF liegt, sondern auch auf der Gemeinschaft der VMF!

Christoph Petry